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Fünf leichtverletzte Personen nach Kollision zweier Baustellenzüge bei Weiden

Weiden. In der Nacht auf Freitag, 15. Mai 2026, kollidierten zwei Baustellenzüge auf der Bahnstrecke Neukirchen–Weiden zwischen Rothenstadt und Maierhof auf einem gesperrten Baustellengleis an einem Bahnübergang. Der Zusammenstoß führte zu leichten Verletzungen bei fünf Personen. Rettungskräfte brachten die Verletzten zur weiteren Versorgung in das Klinikum Weiden.

Weiden. In der Nacht auf Freitag, 15. Mai 2026, kollidierten zwei Baustellenzüge auf der Bahnstrecke Neukirchen–Weiden zwischen Rothenstadt und Maierhof auf einem gesperrten Baustellengleis an einem Bahnübergang. Der Zusammenstoß führte zu leichten Verletzungen bei fünf Personen. Rettungskräfte brachten die Verletzten zur weiteren Versorgung in das Klinikum Weiden.
Foto: Bundespolizei

Fünf leichtverletzte Personen nach Kollision zweier Baustellenzüge bei Weiden

Ein Baustellenzug stand im gesperrten Gleisbereich, während Arbeiter auf einem Flachwagen Holz abluden und ein Bagger zum Einsatz kam. Mehrere Personen standen dabei auf und neben dem Flachwagen. Zeitgleich näherte sich aus Richtung Norden ein weiterer Baustellenzug mit Flachwagen und fuhr in einer Linkskurve auf den stehenden Zug auf, wobei sich die Züge im Bereich der Zug- und Stoßeinrichtungen berührten. Der Lokführer des fahrenden Zuges gab folgende Schilderung ab: „Nach ersten Angaben des Lokführers des fahrenden Zuges konnte er den stehenden Zug aufgrund dichten Nebels sowie des unbeleuchteten Zugendes in der unübersichtlichen Kurve nicht rechtzeitig erkennen.“ Für den Baustellenbereich galt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 Stundenkilometern, und der Gleisabschnitt war bereits gesperrt.

Die Bundespolizei nahm die Ermittlungen zum Unfallhergang auf und übernahm vor Ort die weiteren Maßnahmen. Kräfte der Landespolizei Bayern, die Freiwilligen Feuerwehren Rothenstadt und Mallersricht sowie der Rettungsdienst waren ebenfalls im Einsatz. Gegen 4 Uhr konnten die Feuerwehren aus dem Einsatz entlassen werden, und die Bundespolizei übergab den Unfallort anschließend an den zuständigen Bauüberwacher der DB Netz AG. Da die Bahnstrecke wegen der Bauarbeiten gesperrt war, entstanden keine Verspätungen im Personenbeförderungsverkehr. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

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