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Gefährliche Vorfälle in Wernberg-Köblitz, Schwandorf und Schwarzenfeld

Nabburg. An zwei Autos in Wernberg-Köblitz wurden Radschrauben gelockert, die Polizei ermittelt. In Dachelhofen brannte eine Förderschnecke, Schaden 25.000 Euro; in Schwarzenfeld leistete ein 31-jähriger erheblichen Widerstand.

Nabburg. An zwei Autos in Wernberg-Köblitz wurden Radschrauben gelockert, die Polizei ermittelt. In Dachelhofen brannte eine Förderschnecke, Schaden 25.000 Euro; in Schwarzenfeld leistete ein 31-jähriger erheblichen Widerstand.
Symbolbild: OberpfalzECHO/David Trott

Gefährliche Vorfälle in Wernberg-Köblitz, Schwandorf und Schwarzenfeld

Die Polizeiinspektion Nabburg führt Ermittlungen zu drei polizeilich relevanten Vorfällen in Wernberg-Köblitz, Schwandorf und Schwarzenfeld. Aktuell handelt es sich um Fälle mit verschiedenem Charakter: Sabotage an Fahrzeugen, einen Brand mit erheblichem Sachschaden und einen Einsatz wegen einer psychischen Ausnahmesituation. Ermittler ordnen die Vorgänge örtlich zu und führen zu jedem Fall separate Verfahren.

Sabotage an zwei Fahrzeugen in Wernberg-Köblitz

In Wernberg-Köblitz stellten zwei Frauen vor etwa 14 Tagen laute Fahrgeräusche an ihren Autos fest und suchten jeweils eine Werkstatt auf. Dort fanden Mechaniker an beiden Fahrzeugen gelockerte Radschrauben am linken Vorderrad, sodass nach Angaben der Betroffenen ein Unfall nur durch Glück ausblieb. Die Ermittler konzentrieren die Tatortaufnahme auf die Arbeitsstelle der Frauen in der Nürnberger Straße und ermitteln wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Kurz nach 22 Uhr brach in einem Versorgungsbetrieb im Ortsteil Dachelhofen ein Brand in einer Förderschnecke für Silagen aus. Einsatzkräfte der Feuerwehren löschten das Feuer zügig und meldeten keine Verletzten. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 25.000 Euro und geht nach derzeitigem Stand von einem technischen Defekt aus.

Person in psychischem Ausnahmezustand

Am Dienstag gegen 7.15 Uhr riefen Anrufer die Polizei Nabburg nach Schwarzenfeld in den Wiesenweg, weil eine Person psychisch auffällig war. Beamte trafen schnell auf einen 31-jährigen Mann, der vor ihnen flüchtete und unter anderem eine Glastür in einer Nachbarwohnung einschlug. Anschließend floh der Mann in ein Geschäft, wehrte sich bei der Festnahme erheblich und entriss einem Beamten das Pfefferspray, dessen Einsatz die Beamten jedoch verhindern konnten.

Weil sich der Mann beim Einschlagen der Glastür erheblich verletzte, brachte der Rettungsdienst ihn zunächst in ein Krankenhaus, bevor Ärzte ihn in eine Fachklinik einwiesen. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs; die eingesetzten Beamten blieben dabei unverletzt.

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