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Grenzkontrolle in Waldsassen deckt Waffenarsenal auf

Waldsassen. Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat am Mittwoch bei einer Grenzkontrolle 30 Waffen entdeckt. Beamte leiteten daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein und beschlagnahmten die Gegenstände.

Waldsassen. Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat am Mittwoch bei einer Grenzkontrolle 30 Waffen entdeckt. Beamte leiteten daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein und beschlagnahmten die Gegenstände.
Foto: Bundespolizei

Grenzkontrolle in Waldsassen deckt Waffenarsenal auf

Bei der Kontrolle trafen die Beamten auf einen 19-Jährigen aus Hessen. Der Mann reiste zusammen mit einem Bekannten aus Tschechien ein. Auf Befragung durch die Bundespolizisten gab er bereitwillig an, mehrere Waffen eingeführt zu haben. Einen Grund für den Transport nannte er nicht.

Im Anschluss durchsuchten die Beamten das Auto. Hinter dem Beifahrersitz entdeckten sie eine zunächst unscheinbare Tasche. Darin lagen ein Karambitmesser, zwei Butterflymesser, fünf Teleskopschlagstöcke und 22 Schlagringe. Diese Gegenstände fallen nach Angaben der Bundespolizei unter das deutsche Waffengesetz.

Den Besitz oder das Mitführen solcher Objekte werten die Ermittler als Verstoß gegen das Gesetz. Folglich stellten sie die Waffen sicher und leiteten weitere Ermittlungen gegen den Iraker ein. Danach gestatteten die Beamten ihm die Weiterfahrt und führten die Funde dem Asservatenbestand der Bundespolizeiinspektion Waidhaus zu.

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