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Großräumige Absperrung: Sprengstoff im Auto

Weiden. Mit einem nicht alltäglichem Fall, der für Aufregung sorgte, hatte sich am Freitagabend die Polizei in Weiden zu beschäftigen. Ein Amerikaner hatte in einer Kfz-Werkstätte in der Conrad-Röntgen-Straße sein Auto […]

Weiden. Mit einem nicht alltäglichem Fall, der für Aufregung sorgte, hatte sich am Freitagabend die Polizei in Weiden zu beschäftigen. Ein Amerikaner hatte in einer Kfz-Werkstätte in der Conrad-Röntgen-Straße sein Auto […]
Ein 27-Jähriger löste am Freitagnachmittag in der Schulgasse unfreiwillig einen Einsatz der Polizei aus. Symbolbild: Oberpfalzecho

Großräumige Absperrung: Sprengstoff im Auto

Weiden. Mit einem nicht alltäglichem Fall, der für Aufregung sorgte, hatte sich am Freitagabend die Polizei in Weiden zu beschäftigen.

Ein Amerikaner hatte in einer Kfz-Werkstätte in der Conrad-Röntgen-Straße sein Auto zum Kundendienst abgegeben. Bei der Überprüfung des Airbags fanden die Mitarbeiter unter der Armlehne der Mittelkonsole einen sprengstoffähnlichen Gegenstand.

Die herbeigerufenen Polizeibeamten konnten den Verdacht bestätigen und schlossen nicht aus, dass es sich um ein Sprengstoffpaket handeln könnte. Der Fundort musste sofort abgesperrt und für Personen unzugänglich gemacht werden.

Die technische Sondergruppe (TSG) des bayerischen Landeskriminalamtes sollte den Gegenstand verifizieren und im Falle des Falles entschärfen. Die Untersuchung der Beamten ergab, dass es sich um eine selbstgebaute Sprengstoffattrappe für Übungszwecke handelte. Der Inhalt, eine Art plastischer Kunststoff, hatte keinerlei Sprengwirkung. Der Gegenstand wurde sichergestellt.

Militärpolizei bringt Licht ins Dunkel

Ermittlungen über die Militärpolizei ergaben, dass der Vorbesitzer des Wagens US-Soldat war, der einer Einheit angehörte, die mit sogenanntem Fake-Sprengstoff übte. Dazu wurde der Fake-Sprengstoff in Autos verbaut und sollte von den auszubildenden Soldaten bei der Durchsuchung gefunden werden. Scheinbar wurde der Gegenstand nie aufgefunden und im Auto, selbst nach dem Verkauf, vergessen. So konnte die Polizei Entwarnung gegeben.

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