SPD – Jens Meyer
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Hinken verrät Drogenschmuggler

Waidhaus. Auch an einem "gewöhnlichen" Wochentag versuchen Reisende Drogen einzuschmuggeln, wie Fahnder der Bundespolizei und des Zolls am Dienstag aufdeckten.

Hinken verrät Drogenschmuggler

Die Ursache für das Hinken – eine Ampulle Amphetamin im Schuh. Foto: Bundespolizei

Ein Mann (24), den die Bundespolizisten im Linienbus von Prag nach Straßburg an der A6 kontrollierten, hatte im Rucksack ein Fläschchen mit zehn Milliliter Cannabis-Öl und etwa 30 Gramm Kratom versteckt. Das Pulver aus den Blättern des Kratom-Baumes entfaltet eine psychoaktive Wirkung und ist verboten.

Ein weiterer Mann (29) Franzose hatte sich in Tschechien ausgiebig mit Rauschmitteln eingedeckt. Ihn hatten Fahnder der Bundespolizei auf dem Parkplatz Ulrichsberg Nord der A6 kontrolliert. In seinem Reisegepäck fanden die Beamten drei Gramm Marihuana, zehn Gramm Haschisch und eine Packung mit THC-Cookies.

Die Polizei kennt die Verstecke und Tricks

Bei der Kontrolle in Vohenstrauß fiel ein Mann (39) auf, der humpelte. Als die Bundespolizisten ihn baten, die Schuhe auszuziehen, fanden sie eine Ampulle mit 6,7 Gramm Amphetamin.

Die Bundespolizei beschlagnahmte die Drogen und übergab die Fälle an die zuständigen Kontrolleinheit-Verkehrswege (KEV) des Waidhauser Zolls, die nun die Drogenschmuggler wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz anzeigt.

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