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Oberpfalzweiter Kontrolltag: Über 1.000 Fahrzeuge, zahlreiche Verstöße

Pleystein/Nordoberpfalz. Etwa 230 Polizeibeamte überprüften bei einem oberpfalzweiten Kontrolltag am 7. April über 1.000 Fahrzeuge. Dabei kam einiges ans Licht.

Oberpfalzweiter Kontrolltag: Über 1.000 Fahrzeuge, zahlreiche Verstöße

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Die Polizei machte eine Verkehrskontrolle. Symbolbild: Archiv

Das Polizeipräsidium Oberpfalz führte am 7. April einen Kontrolltag durch. Es ging um die Verbesserung der Verkehrssicherheit und die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität.

230 Beamte an 20 Kontrollstellen

Über den gesamten Tag und bis in die Nacht hinein überprüften circa 230 Polizeibeamte an 20 Kontrollstellen Fahrzeuge. Außerdem wurden mobile Kontrollen durchgeführt. Die Oberpfälzer Polizisten wurden hierbei von der Bereitschaftspolizei unterstützt. Zusätzlich waren der Zoll, die Bundespolizei sowie das Bundesamt für Güterverkehr eingebunden.

Es kam sämtliches technisches Gerät der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen zum Einsatz, so etwa Geräte für Geschwindigkeits- oder Abstandsmessung, Auslesesoftware für Lkw, Drogenschnelltests, Dokumentenprüfgeräte oder auch mehrere Diensthunde. Der Fokus lag auf dem Schwerverkehr, da Unfälle mit solchen Fahrzeugen oft zu schwerwiegenden Folgen mit verletzten oder getöteten Personen führen.

Staatsanwaltschaften und Gerichte vor Ort

Die Kontrollen stießen auf großes Interesse. So waren Vertreter der Staatsanwaltschaften, Gerichte und verschiedener Fachbehörden vor Ort, um sich einen unmittelbaren Eindruck von der polizeilichen Arbeit zu verschaffen. Insgesamt wurden 1.005 Fahrzeuge und 1.367 Personen kontrolliert. Davon entfielen 300 Fahrzeuge auf den sogenannten Schwerverkehr. Entsprechend wurden dabei zahlreiche Verstöße festgestellt.

Die Bilanz des Kontrolltages

Auf der Bundesautobahn 6 bei Pleystein stellten sie einen Lkw fest, der mehrere verpackte Glaselemente mit jeweils einem Gewicht von fast einer Tonne nicht gegen Verrutschen gesichert hat. Bei einem Brems- bzw. Ausweichmanöver wäre hier ein schwerer Unfall kaum vermeidbar gewesen.

390 Beanstandungen und Anzeigen

Insgesamt kam es in 390 Fällen zu Beanstandungen beziehungsweise Anzeigen. Mit 182 Verstößen entfiel hierbei ein großer Teil auf Geschwindigkeitsverstöße. Die Polizei erstattete fünfmal Anzeige gegen Personen wegen Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol beziehungsweise anderer berauschender Mittel. Es wurden elf Verstöße gegen gefahrgutrechtliche Vorschriften festgestellt. Außerdem stellten die Polizeibeamten acht Verstöße nach dem Güterkraftverkehrsgesetz und elf nach dem Fahrpersonalgesetz fest.

In 26 Fällen musste die Weiterfahrt etwa wegen Mängeln am Fahrzeug oder der Ladungssicherung untersagt werden. Außerdem wurden drei Verstöße nach dem Waffengesetz, fünf nach dem Aufenthaltsgesetz, vier nach dem Betäubungsmittelgesetz sowie gefälschte Dokumente festgestellt.

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