Pferdetransport an der Grenze gestoppt

Pferdetransport an der Grenze gestoppt
In Waidhaus ereignete sich in der Nacht zum Sonntag ein besonderer Einsatz für die Grenzpolizeiinspektion. Am späten Abend, genauer gegen 23.35 Uhr, wurde auf der Autobahn A6 in Richtung Landesgrenze ein Kleintransporter gestoppt. Dieser war nicht nur wegen seines Ziels interessant, sondern auch wegen seiner besonderen Fracht.
Eine ungewöhnliche Entdeckung
Die Beamten hatten es zunächst mit einem Routineeinsatz zu tun: Ein Kleintransporter mit bulgarischen Kennzeichen wurde kontrolliert. Bei dieser Gelegenheit stellte sich heraus, dass der mitgeführte Anhänger nicht korrekt zugelassen war. Der bulgarische Fahrer des Fahrzeugs musste sich daher mit einer Anzeige wegen Kennzeichenmissbrauchs auseinandersetzen. Doch das war noch nicht alles, was die Beamten aufmerksam machte.
Im Untersuchungsverlauf machten die Schleierfahnder eine unerwartete Entdeckung. Sowohl im Kleintransporter als auch auf dem nicht ordnungsgemäß zugelassenen Anhänger befanden sich je zwei Pferde. Diese überraschende Situation führte zu einer sofortigen Reaktion der Grenzpolizisten. Während der Kleintransporter es gestattet bekam, mit den zwei Pferden seine Fahrt fortzusetzen, mussten die beiden Pferde vom Anhänger erst einmal versorgt werden.
Fürsorge bis zur Weiterfahrt
Die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus zeigten sich von ihrer fürsorglichen Seite. Sie brachten die auf dem Anhänger befindlichen Pferde auf eine nahegelegene Wiese. Dort wurden die Tiere von den Polizisten versorgt, bis ein ordnungsgemäß zugelassenes Fahrzeug eintraf, um die Pferde abzuholen und ihre Reise in Richtung Rumänien fortzusetzen.
Glücklicherweise konnten bei diesem Vorfall keine tierschutzrechtlichen Verstöße festgestellt werden. Dieses Ereignis zeigt einmal mehr, dass die Aufgaben der Grenzpolizei vielfältig sind und manchmal auch einen besonderen Einsatz für den Tierschutz erfordern.


