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ARV Oberpfalz
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Rettungswege am Murner See durch Falschparker blockiert

Schwandorf. Am Wochenende kam es an mehreren Seen zu so großem Besucherandrang, dass Rettungswege blockiert waren. Die Polizei erteilte über 100 Verwarnungen und ließ Fahrzeuge abschleppen.

Schwandorf. Am Wochenende kam es an mehreren Seen zu so großem Besucherandrang, dass Rettungswege blockiert waren. Die Polizei erteilte über 100 Verwarnungen und ließ Fahrzeuge abschleppen.
Schwandorf. Am Wochenende kam es an mehreren Seen zu so großem Besucherandrang, dass Rettungswege blockiert waren. Die Polizei erteilte über 100 Verwarnungen und ließ Fahrzeuge abschleppen.

Rettungswege am Murner See durch Falschparker blockiert

Im Raum Schwandorf rückte die Polizei am Wochenende wegen eines E‑Scooter-Unfalls und massiver Verkehrsbehinderungen an mehreren Seen aus. Beamte regelten vor Ort die Verkehrsverhältnisse und leiteten Maßnahmen gegen alkoholisiert fahrende Personen sowie Falschparker ein. Die Einsätze betrafen unter anderem die Regensburger Straße in Schwandorf sowie den Murner See, Brückelsee, Steinberger See und Klausensee.

E-Scooter-Unfall in Schwandorf

Ein 50-jähriger Schwandorfer mit rumänischer Staatsangehörigkeit fuhr am Sonntag gegen 16.30 Uhr mit seinem E‑Scooter auf dem Gehweg der Regensburger Straße. Auf der Konrad-Adenauer-Brücke kam es zum Sturz; der Rettungsdienst brachte den Mann in ein nahegelegenes Krankenhaus. Ein Atemalkoholtest ergab knapp über 2,8 Promille, worauf die Polizei eine Blutentnahme veranlasste. Die Beamten stellten den E‑Scooter sicher und baten den bislang unbekannten Ersthelfer sowie weitere Zeugen, sich bei der Polizeiinspektion Schwandorf zu melden.

Starkes Besucheraufkommen an Seen und blockierte Rettungswege

Am Samstag meldete ein Verantwortlicher einer Feuerwehr, „dass es am Murner See kein Durchkommen für Rettungsfahrzeuge mehr gebe“. Die Polizei erteilte daraufhin rund 30 Verwarnungen und versuchte, den Verkehrsfluss wiederherzustellen. Am Sonntag setzte die Polizei ab den Mittagsstunden eine Fahrradstreife ausschließlich für den Bereich des Murner Sees ein und sprach erneut rund 30 Verwarnungen aus. Die Einsatzkräfte ließen mehrere Fahrzeuge abschleppen, die in ausgeschilderten Rettungswegen parkten, weil in einzelnen Bereichen der Verkehr völlig zum Erliegen gekommen war.

Gegen 14 Uhr informierte jemand die Polizei, „der Rettungsweg am Klausensee verparkt sei“, woraufhin die Halter vor Ort aufgefordert wurden, ihre Fahrzeuge zu entfernen. Ein Mitarbeiter des Zweckverbandes für kommunale Verkehrsüberwachung meldete schließlich, „die Rettungswege durch Falschparker blockiert seien und die eigenen Kräfte der kommunalen Verkehrsüberwachung hier nicht mehr ausreichen und dringend die Unterstützung der Polizei erforderlich sei“. In der Zeit von Freitag bis Sonntag erteilten die Beamten im Bereich der Seen deutlich über 100 Verwarnungen, und die Polizei berichtete von vielfach positivem Feedback aus der Bevölkerung und von Anwohnern.

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