Schwere Wald- und Dachstuhlbrände bei Pfreimd und Stulln

Schwere Wald- und Dachstuhlbrände bei Pfreimd und Stulln
Am 27. Juni 2026 registrierten Einsatzkräfte in der Nordoberpfalz mehrere nennenswerte Brände in Pfreimd und im Bereich Stulln. Behörden riefen zahlreiche Feuerwehren, das Technische Hilfswerk sowie Luftunterstützung zusammen. Die Vorfälle betrafen Wohngebäude und größere Waldflächen und sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Dachstuhlbrand in Pfreimd verursacht hohen Sachschaden
Am 27. Juni 2026, gegen 18.40 Uhr, brannte der Dachboden eines Hauses im Lindenweg in Pfreimd. Die Feuerwehren Pfreimd, Schwandorf, Söllitz und Wernberg-Köblitz löschten das Feuer und brachten die Lage unter Kontrolle. Einsatzkräfte schätzen den Sachschaden auf mindestens 40.000 Euro, Personen erlitten dabei keine Verletzungen. Die Polizei ermittelt zur Brandursache und geht derzeit nicht von Fremdverschulden aus. Während der Löscharbeiten klagte ein Feuerwehrangehöriger über Kreislaufprobleme; die Einsatzleitung erwartet keine weitreichenden Folgen.
Waldbrand nördlich von Stulln: mehrere Hektar betroffen
Am 27. Juni 2026, gegen 17.00 Uhr, meldeten mehrere Mitteiler einen Waldbrand nördlich der Gemeinde Stulln. Die Feuerwehren Stulln, Nabburg, Wölsendorf, Schmidgaden, Brudersdorf, Schwarzenfeld und Schwandorf rückten mit Unterstützung einer Drohne sowie dem THW Nabburg aus, Polizeistreifen unterstützten die Lageführung. Ein Hubschrauber der bayerischen Polizei stand bereit, die bodengebundenen Kräfte löschten den Brand. Insgesamt brannten schätzungsweise 7.000 Quadratmeter Waldfläche, weshalb der Eigentümer einen Schaden von circa 15.000 Euro angibt. Die Brandursache ist noch unbekannt und Gegenstand der Ermittlungen.
Waldbrand in Hanglage zwischen Pfreimd und Stein fordert rund 200 Einsatzkräfte
Am 27. Juni 2026, gegen 14.30 Uhr, brach in Hanglage nahe der Staatsstraße St 2157 zwischen Pfreimd und Stein ein Waldbrand aus. Die Feuerwehren Pfreimd, Stein, Weihern, Hohentreswitz, Saltendorf und Nabburg sowie das THW Nabburg setzten rund 200 Einsatzkräfte ein, um das Feuer im unwegsamen Gelände zu bekämpfen. Ein Hubschrauber der bayerischen Polizei unterstützte die Bodentruppen mit einem Löschwasseraußenbehälter, sodass die Einsatzkräfte die Lage schließlich unter Kontrolle bringen konnten. Schätzungsweise 8.000 Quadratmeter Waldfläche gerieten in Brand; den entstandenen Sachschaden konnten die Einsatzkräfte bislang nicht beziffern. Die Einsatzleitung stellte keine Hinweise auf Fremdverschulden fest.
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