Tierquälerei beim Angeln in Mantel und schwerer Radunfall in Kirchendemenreuth

Tierquälerei beim Angeln in Mantel und schwerer Radunfall in Kirchendemenreuth
Bei mehreren Einsätzen in der Nordoberpfalz ergaben sich am vergangenen Wochenende zwei Fälle mit straf- und ordnungsrechtlichen Konsequenzen. Einsatzkräfte kontrollierten am späten Freitagabend zwei Männer aus Weiden beim Angeln am Schwarzen Weiher in Mantel und stellten dabei Verstöße gegen Fischereivorschriften und Tierschutz fest. Außerdem ereignete sich bereits am letzten Donnerstagabend auf der Bundesstraße 22 bei Steinreuth ein schwerer Unfall, bei dem ein Pedelecfahrer schwer verletzt wurde.
Verstöße beim Angeln in Mantel
Einsatzkräfte kontrollierten zwei Männer aus Weiden beim Angeln am Schwarzen Weiher und fanden einen gefangenen Graskarpfen, den die Männer nicht in der Fangliste eingetragen hatten. Dabei ergab sich zusätzlich, dass die Schlachtung des Fisches nicht ordnungsgemäß durch Betäubung erfolgte; die Männer steckten den noch lebenden Graskarpfen für 20 Minuten in eine Plastiktüte, woraufhin das Tier verendete. Beamte untersagten den beiden Männern das Weiternageln und leiteten Verfahren nach dem Tierschutzgesetz sowie nach dem Bayerischen Fischereigesetz ein.
Schwerer Unfall auf der Bundesstraße 22 bei Kirchendemenreuth
Ein 38-jähriger Paketauslieferer wollte von Steinreuth kommend rechts auf die Bundesstraße 22 einbiegen und übersah dabei einen 65-jährigen Pedelecfahrer aus Erbendorf, der von Kirchendemenreuth in Richtung Frodersreuth fuhr. Dabei erfasste der Transporter den Pedelecfahrer, der stürzte und auf der Gegenfahrbahn liegen blieb. Rettungskräfte brachten den 65-Jährigen mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr Kirchendemenreuth sicherte die Unfallstelle, und der Sachschaden belief sich auf 800 Euro.


