Absolventen feiern in Sulzbach-Rosenberg vier Bestnoten und 26 Zeugnisse

Absolventen feiern in Sulzbach-Rosenberg vier Bestnoten und 26 Zeugnisse
Nicht mit Pauken und Trompeten – das wären die wenigen Instrumente, die nicht zu hören waren –, dafür mit großem Jubel, berührenden Musik- und Gesangsaufführungen sowie vier Bestnoten ging am Donnerstag für 26 junge Musiktalente ein Kapitel zu Ende. Schulleiter Dominik Lehmeier überreichte – selbst sichtlich stolz auf die Leistungen seiner Schützlinge – den Absolventinnen und Absolventen an der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg ihre Zeugnisse. Diese markieren aber nicht nur einen Abschluss, sondern öffnen auch viele Türen.
Seitens des Bezirks Oberpfalz zählten Heimatpfleger Dr. Tobias Appl sowie die Bezirksrätinnen und -räte Gabriele Bayer, Richard Tischer und Bruno Lehmeier zu den Gästen der Feier. Sie bekamen ein fulminantes Finale der zwei Schuljahre, die der Abschlussjahrgang 2026 nun hinter sich hat, zu hören. Denn die Schülerinnen und Schüler gestalteten ihre Zeugnisverleihung selbst – mit Stücken aus der Fledermaus, der Jazzballade „Misty“ von Errol Garner und einem eigenen Chor-Arrangement von Victor Youngs „When I Fall In Love“, um nur Beispiele zu nennen.
„Wir haben hier lauter junge, musikbegeisterte Menschen, es ist einfach ein toller Job“, brachte es der Schulleiter auf den Punkt. Dies äußere sich auch in den vielen Topnoten. „Statt drei haben wir heuer sogar vier Jahrgangsbeste. Platz zwei ist durch einen identischen Notendurchschnitt doppelt besetzt“, sagte Lehmeier. Jahrgangsbeste ist Emilia Bolz mit einem Schnitt von 1,13. Smilla Maier und Marian Metsch erreichten jeweils die Topnote von 1,22. Tabitha Badstübner schloss ihre musikalische Ausbildung mit einem hervorragenden 1,23er-Schnitt ab.
Weichen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft gestellt
Nicht nur für die Jahrgangsbesten sind die Weichen für eine berufliche Zukunft in der Musik gestellt. „Dieses Jahr haben wir die sensationelle Quote von 100 Prozent im Fachbereich Klassik, die eine Hochschule besuchen wollen“, so Lehmeier weiter. Beliebte Adressen sind neben den bayerischen Hochschulen in München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg auch die renommierten Hochschulen in Köln, Berlin und Wien. „Eigentlich kann man sagen: An allen bekannten und namhaften Hochschulen in Deutschland kennt man die BFSM in der Oberpfalz. Das ist schon toll.“
Bezirkstagspräsident Franz Löffler, vertreten durch den Schulleiter, ließ seine herzlichen Glückwünsche an die Absolventinnen und Absolventen ausrichten. In seinem Gruß bescheinigte auch er ihnen das Rüstzeug für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Die Schule, deren Trägerschaft der Bezirk Oberpfalz seit dem Start des Schulbetriebs im Schuljahr 1984/85 allein übernommen habe, wirke nicht nur als hochqualifizierte Ausbildungsstätte für musikalische Bildung, sondern auch als Motor für das Kulturleben in der Oberpfalz und weit darüber hinaus.
Über den Bezirk Oberpfalz
Als dritte kommunale Ebene neben den Gemeinden und Landkreisen unterstützt der Bezirk Oberpfalz mit rund 450 Mitarbeitenden Menschen mit Behinderungen sowie Pflegebedürftige und engagiert sich in der Kultur- und Heimatpflege, in der Fischerei und Teichwirtschaft sowie im Umwelt- und Landschaftsschutz. Die rund 4000 Beschäftigten der „Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (medbo KU)“ sind an acht Standorten für die neurologische und psychiatrische Gesundheit der Oberpfälzerinnen und Oberpfälzer im Einsatz.
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