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Asche als Hoffnungszeichen beim Seniorennachmittag in Schirmitz

Schirmitz. Am Aschermittwoch feierten Seniorinnen und Senioren der Pfarrei einen besinnlichen Nachmittag mit Wortgottesdienst und Aschenkreuz. Danach stärkte ein gemeinsames Fischessen die Gemeinschaft.

Schirmitz. Am Aschermittwoch feierten Seniorinnen und Senioren der Pfarrei einen besinnlichen Nachmittag mit Wortgottesdienst und Aschenkreuz. Danach stärkte ein gemeinsames Fischessen die Gemeinschaft.
Die Senioren trafen sich am Aschermittwoch zum traditionellen Fischessen zum Beginn in die Fastenzeit. Zuvor zeichnete Pfarrer Andreas Hanauer den Besuchern das Aschenkreuz auf die Stirn. Foto: Sabine Bäumler

Asche als Hoffnungszeichen beim Seniorennachmittag in Schirmitz

Am Aschermittwoch trafen sich die Senioren der Pfarrei Schirmitz mit Gästen zum traditionellen Seniorennachmittag. Der Saal war voll besetzt. Der Beginn der Fastenzeit prägte die Stimmung.

Pfarrer Andreas Hanauer leitete einen Wortgottesdienst mit Aschenauflegung. Er stellte die Bedeutung des Tages in den Mittelpunkt. „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“, zitierte er die liturgischen Worte. Der Satz erinnere an die Begrenztheit des Lebens und fordere zur Ehrlichkeit vor Gott und sich selbst heraus.

Aschenkreuz als Zeichen der Hoffnung

Zugleich deutete Pfarrer Andreas Hanauer das Aschenkreuz als Hoffnungszeichen. Die Asche werde im Zeichen des Kreuzes auf die Stirn gelegt. „Darin liege der Zuspruch, dass Vergänglichkeit nicht das letzte Wort habe“, sagte Stohldreier. Die Fastenzeit sei eine Einladung zur Umkehr und zur inneren Klärung.

Im Anschluss servierte das Team ein Fischessen. Der Fisch gilt seit den ersten Jahrhunderten als christliches Erkennungszeichen. Das griechische Wort „Ichthys“ fasst das Bekenntnis zu Jesus Christus zusammen. So verband das gemeinsame Mahl religiöse Tradition mit Begegnung.

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Foto: Sabine Bäumler

Gemeinschaft im Mittelpunkt

Die Organisation übernahm der Vorsitzende Alfred Wulfänger mit Helfern. „Es ist wichtig, dass ältere Menschen Gemeinschaft erleben und nicht allein bleiben“, sagte Wulfänger. Der Seniorennachmittag solle Raum für Austausch und Zugehörigkeit bieten.

Die Veranstaltung setzte damit einen ruhigen, klaren Akzent zum Beginn der vierzigtägigen Vorbereitungszeit auf Ostern. Gebet und Gespräch standen gleichberechtigt nebeneinander.

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