Der Berg ruft – eiskalte Riesengaudi
Der Berg ruft – eiskalte Riesengaudi
DJ auf Pistenraupe
Für besondere Stimmung sorgte DJ Michael B., der sein Disco-Pult spektakulär auf der großen Pistenraupe aufgebaut hatte. Von dort aus heizte er dem Publikum mit Partykrachern wie „Sweet Caroline“ kräftig ein. Unterstützt von einer Feuermaschine und passenden Lichteffekten verwandelte sich der Skihang in eine Open-Air-Partyzone. Die Veranstaltung war zugleich als Dankeschön gedacht: zum einen an die inzwischen fast 500 Mitglieder des Vereins, zum anderen an die vielen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die dem Fahrenberg treu bleiben. Als zusätzliches Zeichen der Wertschätzung wurden die Preise für die Skiliftfahrten an diesem Tag halbiert.
Förderverein – Vorsitzender Thomas Hofmann mit positiver Bilanz
NaturNahErleben-Vorsitzender Thomas Hofmann aus Vohenstrauß zeigte sich hochzufrieden mit der Entwicklung. Das Engagement der Mitglieder trage sichtbar Früchte, betonte er. Ein besonderer Dank galt den zahlreichen regionalen Firmen, die das Projekt unterstützen. Die positive Resonanz der Brettlfans bestätige den eingeschlagenen Weg, sodass man mit viel Zuversicht in die Zukunft blicke.
Betriebsleiter Andy Gmeiner zog eine ausführliche und sehr positive Zwischenbilanz der Saison. Bis zum 21. Februar war der Lift bereits an 47 Tagen in Betrieb, lediglich fünf Tage blieb er seit Jahresbeginn geschlossen. Die Skifans seien förmlich an den Fahrenberg geströmt. Besonders erfreulich war, dass an 14 zusätzlichen Tagen sogar die sogenannte „Familienabfahrt“ genutzt werden konnte. Ein wichtiger Erfolgsfaktor war die vorausschauende Beschneiung. Mit inzwischen fünf Schneekanonen wurde bereits Ende November bei passenden Minustemperaturen intensiv Kunstschnee produziert. Dieser diente als Grundbeschneiung, wurde zu teilweise zu großen Haufen zusammengeschoben und mit einer speziellen Naturabdeckplane aus dem Stubaital vor Tauwetter und Regen geschützt. Selbst in wärmeren Phasen konnte so in den letzten Wochen die Lifttrasse gesichert werden.
Gleichzeitig spielte dem Verein in diesem Winter eine außergewöhnlich gute Naturschneelage in die Karten – so viel natürlichen Schnee habe es in den vergangenen Jahren noch nie gegeben.
Skiwinter vorbei?
Ob der Fahrenberger Skiwinter 2025/2026 nach dem derzeitigen Tauwetter mit Wärmeeinbruch vorbei ist, könne man nicht sagen (Infos unter: www.ski-fahrenberg.de oder Schneetelefon: 09658 337). Dies müsse man abwarten. Die neue Vier-Spur-Regelung am Lifteingang habe sich laut Silke Forster vom Förderverein bewährt. Wegen der vielen Skifahrer gab es teilweise trotzdem lange Warteschlangen. Geduld, gute Laune und ein freundliches Miteinander prägten aber das Bild.
Dank an Gipfelwirt
Der große Besucherandrang machte zusätzliche Parkmöglichkeiten notwendig. Dass auf der Wiese des Fahrenberger Gipfelwirts geparkt werden konnte, erwies sich als entscheidender Vorteil. Aufgrund der hohen Besucherzahlen könne die Saison voraussichtlich mit einem finanziellen Plus abgeschlossen werden. Das sei laut Forster besonders wichtig, da am Lift und auch am Liftgebäude einige kostspielige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten anstehen, die nicht weiter aufgeschoben werden können.
„Beweg dich schlau“ – Felix Neureuther
Neben dem laufenden Betrieb denkt der Verein laut Vorsitzendem Thomas Hofmann auch an neue Projekte. So möchte man sich in der Region für das Bewegungsprogramm „Beweg dich schlau“ von Felix Neureuther, einem der erfolgreichsten deutschen Skirennläufer, starkmachen und das Projekt aktiv an Schulen unterstützen. Neureuther würde als „Skipromi“ zum Fahrenberg kommen um für den Skisport auch in unserer Region zu werben.
Erste Kontakte zu Neureuthers Umfeld wurden bereits geknüpft. Zudem steht die Idee eines Benefiz-Fußballturniers im Raum. Ein konkreter Termin steht zwar noch nicht fest, doch die Planungen zeigen: „Der Verein will nicht nur Wintersport anbieten, sondern sich auch darüber hinaus gesellschaftlich und sportlich in der Region engagieren“, erklärt Hofmann weiter.
Insgesamt zieht der Förderverein eine äußerst positive Bilanz. Viel Naturschnee, kluge Vorbereitung, große Besucherzahlen, beste Stimmung – und ein deutliches Signal, dass der Fahrenberg als Wintersport- und Begegnungsort lebendig bleibt.


















