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Ehemalige atmen Kassecker-Luft beim Rentnerstammtisch

Waldsassen. Wenn eine Veranstaltung 24 Jahre Bestand hat, darf man getrost von einer gelebten Tradition sprechen: Der Kassecker-Rentnerstammtisch ist eine solche Tradition. 2002 rief der damalige Betriebsratsvorsitzende Karl Bauer den Stammtisch ins Leben.

Waldsassen. Wenn eine Veranstaltung 24 Jahre Bestand hat, darf man getrost von einer gelebten Tradition sprechen: Der Kassecker-Rentnerstammtisch ist eine solche Tradition. 2002 rief der damalige Betriebsratsvorsitzende Karl Bauer den Stammtisch ins Leben.
Die Teilnehmer des diesmaligen „Kassecker-Rentnerstammtischs“ zusammen mit Geschäftsführer Arno Schwarz (vorne 3. v. r.) und Betriebsratsvorsitzendem Lukas Gerl (hinten rechts). Foto: Tanja Schedl, Kassecker

Ehemalige atmen Kassecker-Luft beim Rentnerstammtisch

Bis heute sorgten dessen Nachfolger zusammen mit der Geschäftsführung für die dauerhafte Etablierung des Events. Die große Akzeptanz des Kassecker-Rentnerstammtischs konnte man beim jüngsten Termin förmlich greifen: Betriebsratsvorsitzender Lukas Gerl und Geschäftsführer Arno Schwarz nahmen sich die Zeit, insgesamt 55 Ruheständler nicht nur zu begrüßen, sondern begleiteten das abwechslungsreiche Rahmenprogramm den kompletten Tag. „Viele der Teilnehmer haben unser Unternehmen über Jahrzehnte geprägt. Der Rentnerstammtisch ist für uns eine gute Gelegenheit, den Kontakt aufrechtzuerhalten und Danke zu sagen“, würdigt Schwarz.

Glasbläserkunst und Umbaumaßnahmen der historischen Lamberts-Ofenhalle

Zu Beginn ein obligatorisches Gruppenbild, danach folgte die Besichtigung der Waldsassener Glashütte Lamberts. Die Rentner durften dort die traditionelle Herstellung von mundgeblasenem Glas hautnah miterleben. Außerdem informierte Lamberts-Geschäftsführer Christian Baierl über die Ernennung ihrer Glasmacherkunst zum immateriellen Weltkulturerbe. Dass Kassecker die Umbaumaßnahmen der historischen Ofenhalle im derzeit laufenden ersten Bauabschnitt eines groß angelegten Sanierungskonzepts übernimmt, war für die Ehemaligen mehr als eine erfreuliche Randnotiz – selbst wenn die Baustelle an sich aufgrund beengter Platzverhältnisse nicht live besichtigt werden konnte.

Auch als Ruheständler tief mit Kassecker verbunden

Mit dem Bus ging es weiter ins benachbarte Bad Neualbenreuth. Dort standen die Kaffeerösterei Tillenberg sowie der Sengerhof auf dem Programm. Nach einer Stärkung beim Mittagstisch führte der Weg zurück nach Waldsassen. Die Besichtigung des Kassecker Stahl- und Metallbaus beinhaltete unter anderem die moderne Linienfertigung sowie den erst im Herbst fertiggestellten Umbau der Blechabteilung inklusive neuester Laser- und Biegetechnik. Ehe es zur gemeinsamen Einkehr mit Brotzeit ging, durfte für die Ruheständler der Einblick in aktuelle Entwicklungen zu Baustellen, Personal und Umsatz nicht fehlen.

Schwarz berichtete neben aktuellen Baustellen auch über die Herausforderungen der Branche und wie das Unternehmen diesen begegnet. Dabei konnte er auf ein rekordträchtiges Jahr 2025 sowie eine weiterhin positive Entwicklung im laufenden Jahr verweisen. Zur Freude der anwesenden Rentner, die sich auch selbst weiterhin eng verbunden mit „ihrem“ Kassecker fühlen. Ein Grund mehr, eine Tradition auch nach 24 Jahren weiterleben zu lassen.

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