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Erweiterungsbau der Telemann-Schule in Teublitz feierlich eröffnet

Teublitz. Mit einer feierlichen Einweihung hat die Telemann-Grund- und Mittelschule ihren Erweiterungsbau übergeben – mit 794 Quadratmetern neuer Fläche, modernem Konzept und mehr Platz für Ganztagsbetreuung.

Teublitz. Mit einer feierlichen Einweihung hat die Telemann-Grund- und Mittelschule ihren Erweiterungsbau übergeben – mit 794 Quadratmetern neuer Fläche, modernem Konzept und mehr Platz für Ganztagsbetreuung.
Foto: Thomas Stegerer

Erweiterungsbau der Telemann-Schule in Teublitz feierlich eröffnet

Mit einer feierlichen Einweihung wurde Ende Oktober 2026 der Erweiterungsbau der Telemann-Grund- und Mittelschule offiziell seiner Bestimmung übergeben. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Schule, Verwaltung und Bauwesen kamen zusammen, um das neue Gebäude zu besichtigen. Am Nachmittag öffnete die Schule beim „Tag der offenen Schultür“ ihre Türen für die Öffentlichkeit. Dabei konnten sich Eltern, Familien und Interessierte selbst ein Bild von den modernen Räumlichkeiten machen.

Zukunftsweisender Ausbau für Ganztagsbetreuung

Mit dem Erweiterungsbau ist ein zukunftsweisendes Projekt für den Schulstandort Teublitz abgeschlossen. Auf rund 794 Quadratmetern zusätzlicher Nutzfläche sind neue Möglichkeiten für Betreuung, gemeinsames Lernen und die Mittagsversorgung entstanden. Gleichzeitig reagiert die Stadt damit auf den seit dem Schuljahr 2026/27 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule.

Foto: Thomas Stegerer
Foto: Julia Lösche
Foto: Thomas Stegerer
Foto: Thomas Stegerer
Foto: Thomas Stegerer

Ein feierlicher Auftakt

Am Vormittag stand zunächst die offizielle Einweihungsfeier auf dem Programm. Bürgermeister Thomas Beer begrüßte die geladenen Gäste und würdigte die Bedeutung der Erweiterung für die gesamte Schulfamilie. Neben den Grußworten gehörten die kirchliche Segnung sowie ein gemeinsamer Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten zum festlichen Auftakt.

Auch Schulleiterin Sabine Kunz zeigte sich begeistert. Sie war bereits zu Beginn ihrer Tätigkeit in Teublitz unmittelbar in die Planungen eingebunden und hatte sich intensiv mit den pädagogischen Anforderungen beschäftigt. Ihr Ziel sei es von Anfang an gewesen, eine Lernumgebung zu schaffen, in der sich die Kinder wohlfühlen und an deren Bedürfnissen sich die Schule orientiert.

Konrektorin Stefanie Friedl stellte das pädagogische Konzept vor und verdeutlichte, wie die neuen Räume künftig genutzt werden sollen. Architekt Alfred Popp gab Einblicke in die bauliche Umsetzung des Projekts. Auch vonseiten des Landkreises gab es Anerkennung: Die stellvertretende Landrätin Susanne Schindler, die die Einrichtung aus sozialpädagogischer Sicht betrachtete, bezeichnete das Vorhaben insbesondere aufgrund des neuen Konzepts als beispielgebend für den Landkreis.

Moderne Räume für neue Lernkonzepte

Drei neue Klassenzimmer, eine Leseecke, ein „Snoezelen“-Raum und ein großzügiger Marktplatz bieten den Schülerinnen und Schülern künftig vielfältige Möglichkeiten. Die offenen Bereiche schaffen Platz für konzentriertes Arbeiten, gemeinschaftliches Lernen, kreative Aufgaben und individuelle Rückzugsmöglichkeiten.

Winkler Bräu Amberg
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Wie gut die neuen Räume zum pädagogischen Konzept passen, erläuterte Konrektorin Stefanie Friedl. Im Mittelpunkt stehe die Förderung der Selbstregulation. Kinder sollen lernen, sich eigene Ziele zu setzen, Aufgaben selbstständig anzugehen, Herausforderungen zu meistern und bei Bedarf Unterstützung einzufordern.

Dabei komme es besonders auf gute Beziehungen zwischen Lehrkräften und Kindern sowie auf einen stärkenorientierten Blick an. Die neuen Räume würden genau dafür die passenden Rahmenbedingungen schaffen. Friedl dankte den Verantwortlichen der Stadt Teublitz ausdrücklich dafür, den pädagogischen Ideen der Schule Raum gegeben zu haben.

Investition in die Zukunft

Bürgermeister Thomas Beer unterstrich die Bedeutung des Erweiterungsbaus als langfristige Investition in den Bildungsstandort Teublitz. Die Gesamtkosten liegen bei rund fünf Millionen Euro, wobei die Stadt durch Fördermittel von Bund und Freistaat Bayern unterstützt wird.

Die Bauarbeiten erstreckten sich von April 2025 bis September 2026. Entstanden ist ein zweigeschossiger Erweiterungsbau in moderner Hybridbauweise, der sich harmonisch in das bestehende Schulgelände einfügt. Ein Aufzug ermöglicht zudem den barrierefreien Zugang zu den verschiedenen Ebenen.

Neben den neuen Lern- und Betreuungsbereichen wurden auch die Schulküche und der Speisesaal deutlich erweitert. Künftig können bis zu 400 Schülerinnen und Schüler mit einem Mittagessen versorgt werden – doppelt so viele wie zuvor. Damit ist die Schule auch für den steigenden Bedarf in der Ganztagsbetreuung gut aufgestellt.

Tag der offenen Schultür begeistert

Am Nachmittag konnten schließlich auch Eltern, Familien und alle Interessierten die neuen Räumlichkeiten kennenlernen. Von 14 bis 16 Uhr bot der „Tag der offenen Schultür“ Gelegenheit, das Gebäude bei Führungen zu erkunden und mit den Lehrkräften ins Gespräch zu kommen.

Neben Einblicken in das neue Schulkonzept konnten die Besucherinnen und Besucher auch die vergrößerte Mensa und die moderne Schulküche besichtigen. Musikalische Beiträge begleiteten den Nachmittag und sorgten für eine festliche Atmosphäre.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. In der neuen Mensa luden der Elternbeirat und der Förderverein bei Kaffee und Kuchen zum gemütlichen Beisammensein ein. Auch ein abwechslungsreiches Buffet mit herzhaften und süßen Köstlichkeiten zeigte, welche Möglichkeiten die neuen Räumlichkeiten für Veranstaltungen bieten.

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