Gemeinschaft und Dank prägen 140 Jahre Feuerwehr in Neudorf
Gemeinschaft und Dank prägen 140 Jahre Feuerwehr in Neudorf
Für Pfarrer John Subash Vincent steht fest: „140 Jahre Feuerwehr Neudorf sind etwas Besonderes: 140 Jahre Einsatz, Zusammenhalt und Menschen, die geholfen haben, wenn andere in Not waren.“ Beim Gottesdienst im Festzelt am Sonntag, 31. Mai, hob er auch Gemeinschaft, Dankbarkeit und Mut hervor und sagte: „Ein Dorf lebt von Menschen, die füreinander da sind. Und genau dort begegnet uns auch Gott: mitten im Helfen, Zusammenstehen und Alltag.“
Segnung und Auftakt des Jubiläumsfestes
Am Ende der Eucharistiefeier segnete der Geistliche das Band der Festdamen und -burschen, Fahnenjunker und Begleiter. Festbraut Magdalena Woppmann brachte es an der Vereinsfahne an.
Vorausgegangen waren der Messe der Weckruf, das Abholen der Festbraut, ein ausgiebiges Frühstück im Garten der Familie Woppmann und der Kirchenzug. Im Rückblick auf das 125-jährige Gründungsjubiläum 2011 war wetterbedingt schon einmal die erste Hürde geschafft: kein Regen. Der sollte aber noch kommen und um die Mittagszeit für Sorgenfalten bei der Jubelwehr sorgen, mit der Frage: Muss wie vor 15 Jahren der Festzug ins Wasser fallen?
Festzug startet pünktlich – Ehrengäste würdigen Leistungen
Der Himmel hellte sich aber bald ebenso auf wie die Mienen der Feuerwehrleute. Das Ergebnis: Der Festzug von Neukirchen zu St. Christoph rund um Neudorf konnte pünktlich starten. Die Hoffnung von Landrat Andreas Meier als Schirmherr, der wie die Ehrenschirmherren, Bürgermeister Wolfgang Bock und Kreisbrandrat Marco Saller, beim Frühschoppen die Leistungen der Feuerwehr Neudorf gewürdigt hatte, sollte sich erfüllen.
Angeführt von den Festleitern Andreas Götz, Alexander Pilfusek und Markus Zetzl sowie den Ehrengästen, Patenfeuerwehren Altenhammer und Spielberg sowie den Freunden der Feuerwehr Born machten sich die rund 50 Vereine, natürlich überwiegend Feuerwehren, und Gruppen auf die Dorfrunde und freuten sich über den Beifall der am Straßenrand stehenden Leute. Dieser galt dabei vor allem den Festdamen und -burschen sowie Festkindern der Jubelwehr, die mit ihren prächtigen Gewändern die Blicke auf sich zogen.
Musik und Stimmung beim Jubiläum
Musikalisch war am Sonntag auch jede Menge geboten. Viel Beifall hatte bereits beim Frühschoppen die Blaskapelle Waldkirch erhalten. Nach dem Festzug waren gute Laune und Stimmung mit der „Eslarner Showband“ angesagt. Sie ließ es bei der „After-Zug-Party“ bis zum Ende des Jubelfestes im wahrsten Sinne des Wortes krachen.
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