OTH Amberg-Weiden
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Glaube und Tradition vereint am Fahrenberg

Fahrenberg. Die Gläubigen feierten am Dreifaltigkeitssonntag das erste Fahrenbergfest und Petrus meinte es besonders gut mit den Pilgern.

Glaube und Tradition vereint am Fahrenberg

Weihbischof Reinhard Pappenberger in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Fahrenberg. Foto: Franz Völkl
Weihbischof Reinhard Pappenberger in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Fahrenberg. Foto: Franz Völkl
Weihbischof Reinhard Pappenberger zieht mit den Waldthurner Pfarrer Norbert Götz beim Dreifaltigkeitsfest in das Gotteshaus ein. Foto: Franz Völkl

Erstes Fahrenbergfest mit Weihbischof

Wie jedes Jahr kam eine große Wallfahrergruppe aus Bärnau zu Fuß auf den heiligen Berg, um das Patrozinium der Dreifaltigkeitskapelle neben der Wallfahrtskirche zu feiern.
Hauptzelebrant und Prediger war an diesem Festtag Weihbischof Reinhard Pappenberger aus Regensburg zusammen mit dem Waldthurner Pfarrer Norbert Götz in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung.

Drei Personen eines göttlichen Wesens

„Dort wo Dreifaltigkeitskirchen sind, wird, so wie in meiner Grafenwöhrer Heimat, heute das Dreifaltigkeitsfest gefeiert“. Der heutige Dreifaltigkeitssonntag (Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist) sei eine Einladung zum Glaubensfest und ein göttliches Geschenk, sagte der Weihbischof. Die Dreifaltigkeit seien drei Personen des einen göttlichen Wesens.
In diesen Tagen feiert unser Land auch 75 Jahre Grundgesetz. In der Überschrift – Präambel heißt es: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott …hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben“.
Nur 45 Prozent aller Deutschen wollen dabei nur mehr diesen Zusatz „Verantwortung mit Gott“, was sehr bedenklich sei, meinte der Weihbischof weiter.

Menschenwürde

Im Grundgesetz steht auch, dass die Würde des Menschen unantastbar sei, weil sie von Gott kommt, diese Würde könne kein Mensch machen. Sie sei vorgegeben und der Gottesbezug ist der Hinweis darauf. In dieser Zeit des wachsenden Gegeneinanders glauben wir an den dreifaltigen Gott der Erbarmen und Verzeihung stiftet. In Zeiten, wo die Freiheit schon wieder eingeschränkt wird, glauben wir an den dreifaltige Gott der uns Hoffnung und Zuversicht gibt“.

Hannah-Sophia Hornstein aus Waldthurn sprach die Lesung und Fürbitten, der Oberbernriether Georg Schmidbauer begleitete die Festmesse an der Orgel.

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