Gottesdienst auf dem Land vereint über 200 Gläubige in Haupertsreuth

Gottesdienst auf dem Land vereint über 200 Gläubige in Haupertsreuth
Dass der „Gottesdienst auf dem Land“ die christliche Gemeinschaft in der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista stärkt, wurde wieder einmal deutlich unter Beweis gestellt. Am Donnerstag war es wieder soweit. Pfarrer Wilfried Römischer hat die Gemeinde nach Haupertsreuth, bis 1972 zur Gemeinde Schönbrunn gehörend, eingeladen.
Gottesdienst auf dem Land vereint Gemeinde in Haupertsreuth
Die Idee der Gottesdienste geht auf den ehemaligen Pfarrer Klaus Stolz (heute in Schwandorf tätig) zurück. Ihm war es ein Anliegen, die Verbindung der Dörfer und Weiler im Flosser Land weiter zu fördern. Schon einmal war der Ortsteil Haupertsreuth Austragungsort des Gottesdienstes. Wieder hatten sich trotz der Hitze von über 30 Grad mehr als 200 Gläubige versammelt und deutlich gemacht, dass diese christliche Gemeinschaft auf das Miteinander im Gottesdienst nicht verzichten möchte.
Die Feierlichkeit begann mit einem gemeinsamen Aufbruch nach Haupertsreuth, dem sich voran Pfarrer Römischer, die Präparanden, Eltern, Konfirmanden und weitere Mitglieder anschlossen. Der große Dorfplatz war mit Tischen und Bänken gefüllt, Sonnenschutz war wichtig. Der Posaunenchor unter Leitung von Jonathan Bär eröffnete die Gottesdienstfeier. Musikalische Beiträge lieferten auch der Kirchenchor und die Gesangsgruppe Arche Musica unter Leitung von Kantor Andreas Kunz und die Kirchenband. Pfarrer Römischer spielte mit seiner Gitarre. Mit dabei und den Gottesdienst gefeiert hat auch Pfarrer Klaus Weber aus Plößberg.
Musik, Gebet und Gemeinschaft prägen die Feier
Nach dem Eingangschoral durch den Posaunenchor erfreute der Chor mit „Hail Holy Queen“. Die Gläubigen stimmten in das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ ein, während sich die neuen Präpis 2026/2027 mit Namen und Wohnort sowie die Konfirmanden vorstellten. Dem Chor „Alles tanzt“ folgte die Schriftlesung „Konsequentes Training zahlt sich aus“ und die Predigt durch Pfarrer Römischer. Mit dem Lied „Komm Heiliger Geist“, den Abkündigungen, Fürbitten, Vaterunser und dem Lied „Ich will dich segnen“ erteilten die beiden Pfarrer Römischer und Weber den Segen. Ein Posaunenchor-Nachspiel beendete die abendliche, eindrucksvolle Stunde des Beisammenseins.
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