Grenzland-Blaskapelle begeistert bei Sommerserenaden-Finale in Waidhaus

Grenzland-Blaskapelle begeistert bei Sommerserenaden-Finale in Waidhaus
Alles hat ein Ende, auch die Waidhauser Sommerserenaden. Den Schlusspunkt unter die fünf Veranstaltungen hat am Mittwoch, 29. Juli, die Grenzland-Blaskapelle Dietersdorf gesetzt und in jeder Hinsicht begeistert. „Ich bin überwältigt vom Besuch“, strahlte Bürgermeister Markus Bauriedl, der ein positives Resümee zog und auch für 2027 ein anspruchsvolles Programm ankündigte.
Finale der Waidhauser Sommerserenaden begeistert Publikum
Bei Temperaturen um die 30 Grad waren auf dem Parkplatz neben dem Rathaus schattige Plätze gefragt. Und so rückten die Leute schon einmal gerne aus der Sonne, um die Musik vollauf genießen zu können. „Wir sind Kinder von der Eger.“ Das Lied von Ernst Mosch und seinen Original Egerländer Musikanten kennen nicht nur eingefleischte Anhänger böhmischer Blasmusik. Die legendäre Polka aus der Feder des „Königs der Blasmusik“ war jedenfalls schon einmal ein perfekter Einstieg, auch durch den Gesang von Orchesterchef Markus Bayer und Norbert Reindl.
Zu von Ernst Mosch komponierten Liedern, darunter die Polkas „Dompfaff“, „Eine stille Stunde“, „Sterne der Heimat“ oder der Walzer „Böhmischer Wind“, kamen auch andere bekannte und beliebte Titel tschechischer Komponisten. Beispiele waren „In deinen Armen“ von Jaromír Vejvoda, die „Gartenpolka“ von Antonín Borovička, die „Herz-Schmerz-Polka“ von Václav Bláha oder die einfühlsamen Walzer „Rauschende Birken“ von Vaclav Kaucky und „Im schönen Prag“ von Josef Stelibsky.
Nachwuchs brilliert – fulminanter Abschluss mit Bayernhymne
Beim musikalischen Ausflug nach Bayern und in das Alpenland zeigte Nachwuchsmusiker Simon Maier sein Können an der steirischen Harmonika und erhielt ebenfalls viel Beifall mit „Auf der Streif“, bekannt durch Hansi Hinterseer und das „Tiroler Echo“, und dem „Katrin Boarischer“.
So langsam ging die Serenade zwar auf das Ende zu, doch davon wollten die aufmerksamen Zuhörer nichts wissen. Natürlich legte die Grenzland-Blaskapelle Zugaben drauf. Nicht fehlen durfte dabei der „Böhmische Traum“, bevor es hieß: „Auf der Vogelwiese“. Der perfekte Abschluss war die „Bayernhymne“, zu der sich alle von den Plätzen erhoben.
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