Keine Inflation beim Weißwurstfrühschoppen
Keine Inflation beim Weißwurstfrühschoppen
Einen besonderen Grund zum Feiern habe das Vorjahr mit dem weitgehenden Wegfall der Corona-Beschränkungen geboten, erinnerte Vorsitzender Josef Nickl: „Viele Besucher sind zu unserem Kapellenfest gekommen, das Wetter hat gepasst – besser hätte es kaum sein können.“ Auch das diesjährige Patrozinium könne wieder in hergebrachten Bahnen verlaufen. Auf den Festzug werde ab 9.30 Uhr der Festgottesdienst mit Kräutersegnung und anschließend der Weißwurstfrühschoppen folgen, eine Andacht um 14 Uhr schließe das Festprogramm ab. Für die musikalische Begleitung habe man wiederum die Pressather Musikanten gewonnen. Die Preise für Speisen und Getränke blieben auf Vorjahresniveau, versprach Nickl.
Blick zurück und Blick nach vorne
Im November 2022, so der Vorsitzende in seinem Rückblick, habe der Kapellenbauverein bei der Pressather Krippenausstellung mitgewirkt, der aus Pichlberg stammende Weidener Geistliche Gerhard Pausch habe am 21. Dezember einen weihnachtlichen Gottesdienst in seinem Heimatort zelebriert, und der 31. Mai habe im Zeichen des traditionellen Schaueramts gestanden.
Für Herbst habe die Gemeinde Trabitz die Fassadensanierung des Gemeinschaftshauses im Haushalt vorgemerkt, zu der Verein und Dorfgemeinschaft Eigenleistung beisteuern wollten. Mit 66 Personen sei der Mitgliederstamm unverändert stark geblieben. Nickls Dank galt auch Pfarrer Edmund Prechtl für die Eucharistiefeiern in der Kapelle und allen, die sich um die Pflege des Gotteshauses und der Außenanlagen sowie um die Mitgestaltung der Gottesdienste und Andachten als Messdiener und Lektoren kümmern.
Umbruch im Leben der Pfarrgemeinde
Mit weiteren Straffungen des Gottesdienstangebotes müsse im Zuge der angekündigten Strukturreformen innerhalb der Kirche gerechnet werden, bedauerte Edmund Prechtl in seinem Grußwort. Deshalb würden die „Nicht-Eucharistiefeiern“ wie Andachten und Rosenkranzgebet nebst allen damit verbundenen Diensten, „und seien sie noch so klein“, künftig „noch viel wichtiger“ für das Leben in der Pfarrgemeinde werden.
Der Zusammenhalt, der gerade in der Pichlberger Dorfgemeinschaft herrsche, sei „mehr wert als so vieles andere“, insbesondere weil er den Kindern Halt und Orientierung gebe, unterstrich Prechtl. „Allen fleißigen Händen“, die mit ihrer pflegenden Arbeit für Kapelle, Feuerwehrhaus und Pichlberger Kreuz „auch die Gemeinde enorm entlasten“ und sich auch bei der Gemeinschaftshaussanierung ab September einbringen werden, dankte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk.


