Kulturfestival verbindet Menschen am Fahrenberg bei Waldthurn
Kulturfestival verbindet Menschen am Fahrenberg bei Waldthurn

Kulturfestival am Fahrenberg: Gemeinsam Geschichte erleben und Zukunft gestalten. Sternwanderungen, Musik, Naturerlebnis, Ausstellung und Mitmachaktionen am Fahrenberg – Bürgerinnen und Bürger aus der Region sind eingeladen.
Kulturfestival am Fahrenberg am 20. September 2026
Der Fahrenberg steht am 20. September 2026 ganz im Zeichen von Begegnung, Kultur und gemeinsamer Geschichte. Im Rahmen des Projekts „Lebensraum Goldene Straße“, das im Bundesförderprogramm „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“ gefördert wird, sind beim Kulturfestival am Fahrenberg unter dem Motto „Bürger gestalten Erinnerung, Gemeinschaft und Zukunft“ Menschen aus Waldthurn, den umliegenden Gemeinden und dem benachbarten Tschechien eingeladen, den besonderen Ort gemeinsam zu erleben und mitzugestalten.
Der Tag beginnt mit Sternwanderungen, bei denen sich Vereine und Gruppen aus verschiedenen Orten auf den Weg zum Fahrenberg machen. Gegen 10.45 Uhr treffen die Wanderer an der Talstation ein. Um 11 Uhr wird das Festival mit Grußworten von Bürgermeister Georg Bocka aus Waldthurn und Bürgermeister Miroslav Rauch aus Hostau offiziell eröffnet.
Abwechslungsreiches Programm und Verpflegung
Bis etwa 18 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Musik und zahlreiche Informations- und Mitmachangebote laden zum Verweilen und zum Austausch ein. Für das leibliche Wohl sorgen verschiedene Angebote mit Essen und Getränken sowie Kaffee und Kuchen.
Geschichte des Fahrenbergs wird gemeinsam geschrieben
Ein zentraler Bestandteil des Festivals ist eine Ausstellung zur Geschichte des Fahrenbergs mit einem Zeitstrahl. Dabei geht es nicht nur um die großen historischen Ereignisse, sondern vor allem auch um die persönlichen Geschichten der Menschen aus der Region.
Die Bevölkerung ist deshalb ausdrücklich eingeladen, eigene Erinnerungen, historische Fotografien, Dokumente oder Geschichten zum Fahrenberg mitzubringen und den Zeitstrahl zu ergänzen. Auf diese Weise soll eine lebendige Sammlung entstehen, in der sich die vielfältige Geschichte des Berges widerspiegelt.
„Der Fahrenberg ist viel mehr als ein geografischer Ort. Er ist mit Erinnerungen, Begegnungen und Geschichten vieler Generationen verbunden“, so die Idee hinter dem Festival. Diese persönlichen Erfahrungen sollen dauerhaft Teil der regionalen Erinnerungskultur werden.
Natur, Kultur und Mitmachen
Auch die Natur rund um den Fahrenberg spielt eine wichtige Rolle. Unter dem Motto „Natur nah erleben“ gibt es Informationen zum Verein und zum Skilift. Der Bayerische Jagdverband ist mit seiner Wilden Schule vertreten, der Naturpark mit dem Naturparkmobil und Rangern. Die ILE informiert unter anderem über ihre Arbeit und weitere Themen.
Für Kinder und Jugendliche wird von 13 bis 16 Uhr mit der Künstlerin Irene Fritz der Kunstworkshop „Fahrenberg in der Box“ angeboten. Dabei können die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigene Sicht auf den Fahrenberg kreativ darstellen. Zeitgleich gibt es einen Sommerbiathlon mit Hindernislauf und Laserbiathlon für Kinder und eine Torwand für kleine Fußballer mit Preisen für den besten Schützen.
Eine Kirchenführung um 14 Uhr bietet Einblicke in die Geschichte und Bedeutung des Fahrenbergs als Wallfahrtsort.
Für die Verbindung zwischen Tal und Gipfel wird um 11.30 Uhr, 13.30 Uhr und 15.30 Uhr ein Shuttle fahren. Die Sternwanderer werden zwischen 15.30 und 16.30 Uhr wieder zu ihren Ausgangspunkten zurückgebracht.
Fahrenberg verbindet Menschen über Grenzen hinweg
Der Fahrenberg hat seit Jahrhunderten eine besondere Bedeutung für die Region. Als Wallfahrtsort, Natur- und Erholungsraum sowie Wintersportgebiet war und ist er ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen. Durch seine Lage unmittelbar an der deutsch-tschechischen Grenze besitzt er zudem eine besondere Bedeutung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Diese Verbindung soll auch beim Kulturfestival sichtbar werden. Die Veranstaltung wird möglichst zweisprachig gestaltet und bezieht tschechische Partner ein.
Hinter dem Festival steht die Idee, den Fahrenberg als gemeinsamen Natur-, Kultur- und Begegnungsraum weiterzuentwickeln. Eine grenzüberschreitende Machbarkeitsstudie hat hierfür Perspektiven aufgezeigt. Entscheidend für die Zukunft des Fahrenbergs sei jedoch vor allem das Engagement der Menschen vor Ort.
Das Kulturfestival möchte deshalb nicht nur ein Veranstaltungstag sein. Es soll Vereine, Institutionen und Bürgerinnen und Bürger miteinander ins Gespräch bringen, ehrenamtliches Engagement stärken und neue Ideen für die Zukunft des Fahrenbergs anstoßen. Die beim Festival entstehende Sammlung von Erinnerungen soll über die Veranstaltung hinaus erhalten bleiben.
„Gemeinsam erinnern, gemeinsam feiern und gemeinsam nach vorne schauen“ – unter diesem Gedanken soll der Fahrenberg beim Kulturfestival zu einem Ort werden, an dem sich Vergangenheit und Zukunft begegnen.
Das Programm im Überblick
- Sternwanderungen
- 8 Uhr Georgenberg, Abmarsch am Rathaus Georgenberg, Anschluss in Galsterlohe und Neuenhammer möglich
- 9 Uhr Vohenstrauß, Abmarsch am Bahnhof Vohenstrauß
- 9.15 Uhr Pleystein, Abmarsch am Schwarzenbach-Parkplatz
- 9.30 Uhr Waldthurn, Abmarsch am Maibaumplatz in der Bernriether Straße
- 10.45 Uhr – Eintreffen der Sternwanderer an der Talstation
- 11 Uhr – Eröffnung und Grußworte von Bürgermeister Georg Bocka aus Waldthurn und Bürgermeister Miroslav Rauch aus Hostau
- 11–18 Uhr – Essen, Getränke, Kaffee und Kuchen, Musik, Informations- und Mitmachangebote
- 11–18 Uhr – Ausstellung und Zeitstrahl zur Geschichte des Fahrenbergs; Ergänzungen durch die Bevölkerung ausdrücklich erwünscht
- 11–18 Uhr – Natur nah erleben, BJV mit Wilder Schule, Naturpark mit Mobil und Rangern, ILE mit Informationen
- 11.30 / 13.30 / 15.30 Uhr – Shuttle zwischen Gipfel und Tal
- 13–16 Uhr – Kinderkunstworkshop „Fahrenberg in der Box“
- 13–16 Uhr – Sommerbiathlon für Kinder
- 14 Uhr – Kirchenführung
- 15.30–16.30 Uhr – Rückfahrt der Sternwanderer zu ihren Ausgangspunkten
Förderung und Programmpartner
Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Lebensraum Goldene Straße“ des Bundesförderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ Das Programm wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI). Aller.Land ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus). Der Freistaat Bayern – Verwaltung für Ländliche Entwicklung – übernimmt die Kofinanzierung im Projekt.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!




