Motorradfreunde aus Floß trotzen Hitze im Zillertal

Motorradfreunde aus Floß trotzen Hitze im Zillertal
Waren es im letzten Jahr noch 17 Grad, Gewitter und jede Menge Regen, hat sich heuer das Wetter bei der alljährlichen Motorrad-Tour der Biker der Siedlergemeinschaft (SG) Floß genau gegenteilig gezeigt: Strahlender Sonnenschein und tropische Temperaturen von fast 40 Grad waren die ständigen Begleiter der insgesamt neunten Tour der „Motorradfreunde Nervenkitzel“, die sie vier Tage ins österreichische Zillertal führte.
Rückblick auf frühere Routen und neues Ziel Fügen
Nachdem die Truppe in den letzten Jahren unter anderem die Hochalpenstraße des Großglockners in Österreich bezwungen hatte, entlang von fünf Seen in Oberbayern gecruist war, in Südtirol etliche Bergpässe bewältigt hatte und schon zweimal in der niederbayerischen Region unterwegs war, stand Ende Juni der viertägige Trip nach Fügen im Tiroler Zillertal auf dem Programm. „Es war, trotz der Hitzewelle, ein erneut unvergessliches Erlebnis“, lautet am Ende auch die einhellige Meinung der zwei Fahrerinnen und 13 Fahrer, die sich auf den Weg gemacht hatten.
Die 15 Motorräder, vom gemütlichen Tourer, großen Adventure-Bikes, eleganten italienischen Maschinen bis hin zu sportlichen Straßenflitzern sowie von 60 bis über 200 PS, starteten am ersten Tag zum Zielort Fügen, wo im gleichnamigen SCOL-Sporthotel, dem Ausgangsort für die darauffolgenden Touren in die Region, eingecheckt wurde. Klar, dass die „Siedler-Biker“ die Annehmlichkeiten des Hotels zur Erholung und dessen kulinarische Schmankerl ausgiebig nutzten, ehe es am frühen Morgen des zweiten und dritten Tages jeweils weiterging.
Kurvenreiche Tagesetappen und Panorama-Ziele
Tagesstrecken von im Schnitt 250 Kilometern mussten immerhin bewältigt werden. Kilometer, die es in jeglicher Hinsicht wert waren. Denn die Ausflüge über die verwinkelte Hochalpenstraße zum Hintertuxer Gletscher, Richtung Durlassboden-Stausee bei Gerlos oder zum zwischen dem Karwendel- und Rofangebirge eingerahmten Achensee, dem größten Binnengewässer Tirols, waren nicht nur landschaftlich ein Genuss, auch die von Tour-Guide und Siedler-Vorsitzenden Manfred Bäuml ausgewählten Routen machten auf den zwei Rädern einfach nur ungemein viel Spaß.
Am letzten Tag stand schließlich die Heimreise auf dem Programm. Wieder am „Siedlerhaisl“ in Floß angekommen, verabschiedete und bedankte sich der Tour-Guide für die hervorragende Disziplin und den erneut hervorragenden Zusammenhalt. „Das Wichtigste ist: Wir sind alle wieder gesund zu Hause.“ Für nächstes Jahr zum „Zehnjährigen“ wird wieder eine Tour geplant, so viel steht schon fest – wohin genau, soll eine Überraschung sein.
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