Müllwandern: Speichersdorf verbindet Naturgenuss und Umweltschutz
Müllwandern: Speichersdorf verbindet Naturgenuss und Umweltschutz
In Speichersdorf hat die FGV Ortsgruppe das Müllsammeln auf ihren Wanderwegen zu einer regelmäßigen Aktion gemacht, unter dem Leitmotiv “Müllwandern und dabei Natur genießen ohne Müll”. Der stellvertretende Vorsitzende Markus Brückner und der Kulturreferent Rainer Prischenk heben hervor, dass das Wandern in der heimatlichen Natur und das Einsammeln von Müll Hand in Hand gehen können. Die Aktion, die jeden Monat einen Wanderweg von Unrat befreien möchte, fand bereits zweimal erfolgreich statt. Die Initiatoren waren erfreut über die große Resonanz engagierter Bürger, die sich an den Aktionen beteiligten.
Naturschutz und Wanderspaß verbinden
Die Teilnehmenden rüsteten sich mit Müllbeuteln, Greifern und Handschuhen aus, um die Rundwanderwege Nr. 1 und Nr. 2 von Müll zu befreien. Sie fanden neben Flaschen und Verpackungsmüll auch einen ganzen Sack Hausmüll. FGV-Chef Dieter Kottwitz betont die Wichtigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur. Trotz der traurigen Funde konnten die Wanderer auch viele schöne Momente genießen, darunter das Frühlingserwachen, die Kirschblüte und Wildtiere wie Rehe und Gänseküken. Carola Horn, ein Vorstandsmitglied, spricht vom “Naturerlebnis pur”, das von guten Gesprächen und Spaß begleitet wurde.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt
Die Initiative sorgte auch für das leibliche Wohl der Teilnehmenden. Wolfgang Teufel und seine Frau Susanne, Mitinitiatoren und Wegewarte der Ortsgruppe, versorgten die Sammler mit Getränken, Kaffee, Kuchen, Obst und Müsli. Die gesammelten Fundstücke wurden nach der Aktion sortiert und ordnungsgemäß entsorgt.
Die nächste Müllwanderung
Der nächste Termin für eine Müllwanderung ist bereits geplant. Am Samstag, dem 25. Mai, wird der 10,8 Kilometer lange Rundwanderweg Nr. 3 in Angriff genommen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am großen Wanderparkplatz an der Tressauer Straße kurz nach der Ortsausfahrt von Speichersdorf in Richtung Kirchenpingarten. Die Aktionen der FGV Ortsgruppe verstehen sich als praktische Umsetzung des Leitsatzes des chinesischen Philosophen Laozi: “Gut geht, wer ohne Spuren geht”.




