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Musikalisches Feuerwerk im Vierstädtedreieck begeistert

Eschenbach. Beim Frühjahrskonzert der Musikschule im Vierstädtedreieck zog das Blasorchester unter René Bauer die Zuhörer in seinen Bann. Über 500 Besucher genossen eine Vielfalt musikalischer Darbietungen, darunter Blasmusik, Streicher und Gesang, die passend zum bevorstehenden Muttertag präsentiert wurden.

Musikalisches Feuerwerk im Vierstädtedreieck begeistert

Ein begeistertes Publikum beklatschte die strahlenden musikalischen Ausflüge der Akteure in die Welt der Musik. Foto: Robert Dotzauer
Luca Hennemann imponierte als Solist mit der Tuba, dem Instrument des Jahres. Foto: Robert Dotzauer
Frisch, frei und fröhlich sang sich der Kinderchor in die Herzen der Hörerschaft. Foto: Robert Dotzauer
Beim Frühjahrskonzert der Musikschule spielte das Blasorchester unter Leitung von René Bauer eine dominierende Rolle. Foto: Robert Dotzauer

Viel Harmonie beim Frühjahrskonzert der Musikschule im Vierstädtedreieck. Musik ist wie ein Freund. Mit diesen Freunden zur Seite wandert die Musikschule im Vierstädtedreieck durch das Musikleben. Deutlich wird diese innere Melodie beim Frühjahrskonzert der Schule. Überall, wo musiziert und gesungen wird, sind begeisterte und offene junge Leute zu entdecken. Mit Leidenschaft spielen sie Instrumente, singen eine Melodie, tauchen ein in die Welt der Töne und Rhythmen.

Kopf, Herz und Hand fließen ineinander und bilden eine Einheit. Auch beim Frühjahrskonzert der Musikschule Vierstädtedreieck war diese Symbiose zu entdecken. Ein singender, swingender und musizierender Frühling begeisterte am Samstagabend in der Aula des Gymnasiums weit über 500 Besucher. Im Wonnemonat Mai erwärmten Blasmusik und Streicher, Gesang, Gitarren, Akkordeons und Schlagwerk mit einem fulminanten Musikfeuerwerk.

Weltmusik in der Aula

Den Frühling im Gefühl brachten am Vorabend des Muttertages schon die ersten Takte des Blasorchesters mit ihrem musikalischen Leiter René Bauer das Publikum mit dem „The Police Academy March“ in Schwung. Einem genussvollen musikalischen Ausflug in die Welt der Musik glichen die folgenden bunt-blühenden „Frühlingssträuße“. Musikschulleiter Joachim Steppert machte sich mit den zirka 100 Akteuren und ihren Dirigenten auf den fröhlichen Weg durch Länder und Kontinente.

Auf glitzernden Wellen segelte das Streichorchester mit Leiterin Sigrun Eichmann. Die Violinen entdeckten „Arielles Wellenreise“ und gratulierten beschwingt mit „Mother’s Day Rag“ zum Muttertag. Das Ensemble verneigte sich mit einem „Alles Gute zum Muttertag, wünsch’ ich dir, weil ich dich mag“ vor den vielen Muttis.

Erfrischende Kinderstimmen

Der Konzertabend weckte viele gute Geister. Bei einem Frühlingsmedley erwiesen sich die erfrischenden Kinderstimmen als echte Frühlingsboten. Mit ebenso heiterem Singen träumten die Kids vom Traum des Fliegens. Mit mächtigem Trommelwirbel ging es weiter. Die Schlagzeuggruppe mit Stefan Brunner imponierte mit einem „Trommelzauber“. Ganz überwiegend dominierte allerdings die blasende Zunft. Das hohe und tiefe Blech und die Holzbläserinnen und -bläser zeigten ihr großes Repertoire.

Eine Instrumenten- und Klangvielfalt, die auch beim zeitlosen Hit „Queen on Stage“ der Rockband Queen imponierte. Noch vor der Pause berauschte das Akkordeon-Ensemble mit Leiter Paul Weilert mit dem Beatles-Ohrwurm „Yesterday“ und René Bauer ließ es noch einmal mit Big-Band-Sounds krachen. Der Welthit „Zoot Suit Riot“ fesselte die Hörerschaft. Mit „Tequila“, Kletzmer-Impressionen und dem „Beetle Boogie“ folgten mit rhythmischer Präzision weitere musikalische I-Tüpfchen.

Grammer Solar
Grammer Solar

Anspruchsvolle Klänge

Frisch auf hieß es dann gleich wieder nach der Pause. In Anlehnung an die amerikanische Militärmusik marschierte der Bläsernachwuchs mit „Uncle Sam on Parade“ in Teil zwei des fesselnden Konzertabends. Zudem inszenierten die jungen Blasmusikanten musikalisch das fröhliche Spektakel um den „Toro Piscine“. Anspruchsvolle Klänge eines „besonderen“ Streichorchesters erfüllten anschließend die Aula. Besetzt mit aktuellen und ehemaligen Schülern der Musikschule und Mitgliedern der Fördervereine, wurde es klassisch.

Unter dem Titel „Magic Mozart“ erklangen Gassenhauer des weltberühmten Komponisten. Die „Celtic Party“ erinnerte an die fröhliche und genussvolle World of Guinness und des Whiskys in irischen Pubs. Instrument des Jahres ist die Tuba. Deshalb durfte auch nicht ein Solostück mit dem größten und schwersten Instrument einer Blaskapelle fehlen. Luca Hennemann erwies sich dabei mit den weichen und tiefen Klängen der Tuba beim „Nocturno in D major“ mit Klavierbegleitung von Joachim Steppert als oberliga-tauglich.

Eschenbacher Song Contest-Event

Lust auf Ferien verbreitete das Gitarrenensemble von Tomás Hanzlicek mit „Sun in the West“ und dem schmeichelnden „Swinging the Blues“ bis schließlich das Blasorchester zum Endspurt rief. Die Kapelle verabschiedete sich mit einem mitreißenden Michael-Jackson-Hit Mix und mit einem betörenden Arrangement mit dem Titel „The Blues Brothers Revue“.

Eine Zugabe musste sein. Stehende Zuhörer-Ovationen belohnten die Akteure für das „Eschenbacher Song Contest-Event“, wie Musikschulleiter Joachim Steppert mit Blick auf das zur gleichen Zeit stattfindende Eurovision Song Contest selbstbewusst feststellte. Ein Konzertabend mit viel Herz und musikalischer Leidenschaft.