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Neues Notstromaggregat stärkt Versorgungssicherheit in Teublitz

Teublitz. Die Stadt hat ein neues mobiles Notstromaggregat für Wasserwerk und Krisenzentrum übergeben. Es sichert die Versorgung bei Stromausfällen und kostete rund 185.000 Euro. Standort ist das Wasserwerk.

Teublitz. Die Stadt hat ein neues mobiles Notstromaggregat für Wasserwerk und Krisenzentrum übergeben. Es sichert die Versorgung bei Stromausfällen und kostete rund 185.000 Euro. Standort ist das Wasserwerk.
Rainer Huber und Manuela Hösl von der Firma Graf, Bauamtsleiterin Sabine Eichinger, Bürgermeister Thomas Beer und Feuerwehrkommandant Johannes Schindler zusammen mit Kreisbrandmeister Christoph Spörl und Norbert Hiller vom Planungsbüro Hiller (v.li.) bei der Übergabe des neuen Notstromaggregats auf dem Gelände der Feuerwehr Teublitz. Foto: Julia Lösche

Neues Notstromaggregat stärkt Versorgungssicherheit in Teublitz

Bei einem Vor-Ort-Termin Ende Mai 2026 wurde das neue Notstromaggregat für die städtische Wasserversorgung übergeben. Die mobile Netzersatzanlage dient künftig dazu, die Wasserversorgung und andere städtische Einrichtungen auch bei größeren Stromausfällen aufrechtzuerhalten. Finaler Standort wird der neue Carport-Stellplatz am Wasserwerk sein, der kürzlich fertiggestellt wurde.

Stromversorgung auch in Krisenzeiten

Die Stadt Teublitz arbeitet bereits seit 2022 an einem umfassenden Notfallkonzept für mögliche Stromausfälle im Stadtgebiet. Ziel ist es, wichtige öffentliche Ver- und Entsorgungseinrichtungen auch im Ernstfall weiterhin betreiben zu können. Dafür werden sowohl geeignete Stromerzeuger beschafft als auch verschiedene Gebäude technisch für die Einspeisung von Notstrom vorbereitet.

Nach der Anschaffung zweier kleinerer mobiler Notstromaggregate für die Feuerwehren Saltendorf und Katzdorf wurde nun zusätzlich ein leistungsstarkes, mobiles Notstromaggregat beschafft. Zur Übergabe trafen sich die daran Beteiligten – neben Vertretern der Stadtverwaltung um Thomas Beer auch Feuerwehrkommandant Johannes Schindler, Kreisbrandmeister Christoph Spörl und Norbert Hiller vom Planungsbüro Hiller – bei der Feuerwehr Teublitz. Das neue Notstromaggregat kann wahlweise sowohl das Wasserwerk als auch das Krisenzentrum, bestehend aus Bauhof und Feuerwehr Teublitz, mit Strom versorgen. Das Krisenzentrum wird im Falle einer Notlage eingerichtet.

Die neue Netzersatzanlage wurde für rund 185.000 Euro bei der Firma Polyma aus Kassel angeschafft. Das Aggregat verfügt über eine Leistung von rund 200 kVA und wird über einen Dieselmotor betrieben. Zusätzlich erhielt das Notstromaggregat eine Flutlichtanlage mit einem auf knapp neun Meter ausziehbaren Mast, sodass es künftig auch zur Ausleuchtung von Einsatzstellen durch die Feuerwehr genutzt werden kann.

Infrastruktur für den Krisenfall ausgebaut

Seinen festen Stellplatz erhält das Aggregat künftig am städtischen Wasserwerk. Dort wurde kürzlich eine befestigte und überdachte Standfläche im Stil eines Carports errichtet. Durch die unmittelbare Nähe zum neuen Einspeiseschrank kann im Falle eines Stromausfalls schnell reagiert und die Wasserversorgung sichergestellt werden.

Die dazu erforderlichen elektrischen Umbauarbeiten am Wasserwerk wurden von der Firma Graf Gebäudetechnik aus Schwandorf ausgeführt. Für rund 38.500 Euro wurden unter anderem ein neuer Einspeiseschrank für die Notstromversorgung, ein zusätzlicher Verteilerschrank sowie verschiedene Verkabelungen installiert. Die Projektleitung für diesen Teil der Notstromversorgung übernahm das Planungsbüro Hiller aus Schwandorf.

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