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Oberpfalz Marketing erhält Förderung über rund 495.000 Euro in Regensburg

Regensburg. Oberpfalz Marketing erhält rund 495.000 Euro vom Bayerischen Wirtschaftsministerium für neue Projekte zur regionalen Identität mit Fokus auf Kinder und Jugendliche. Den Förderbescheid übergab Staatssekretär Tobias Gotthardt.

Regensburg. Oberpfalz Marketing erhält rund 495.000 Euro vom Bayerischen Wirtschaftsministerium für neue Projekte zur regionalen Identität mit Fokus auf Kinder und Jugendliche. Den Förderbescheid übergab Staatssekretär Tobias Gotthardt.
Staatssekretär Tobias Gotthardt (2. v. re.) übergab den Förderbescheid an den Oberpfalz Marketing e. V. in Regensburg an den 3. Vorsitzenden, Regierungspräsident Walter Jonas sowie die Projektleiterinnen Anja Wirth und Cindy Michel (v. li.). Bei der Regierung der Oberpfalz wird das Projekt von Florian Kleber (re.) betreut. Foto: Manfred Schmied, Regierung der Oberpfalz

Oberpfalz Marketing erhält Förderung über rund 495.000 Euro in Regensburg

Die Marke Oberpfalz steht niemals still und entwickelt sich stetig weiter. Im Rahmen eines neuen Projekts will das Oberpfalz Marketing diesen Schritt mitgestalten und dazu vor allem Kinder und Jugendliche in den Blick nehmen. Dafür erhält der Verein eine Förderung von rund 495.000 Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Überreicht wurde der Förderbescheid von MdL und Staatssekretär Tobias Gotthardt in Regensburg.

Förderung für Regionalmarketing in der Oberpfalz

„Durch gezieltes Regionalmarketing macht der Verein die Stärken und Qualitäten der Oberpfalz für alle sichtbar, von Jung bis Alt. Bürgerinnen und Bürger werden dabei aktiv eingebunden. So fördern wir Lösungen, die wirklich greifen und langfristig wirken“, bekräftigte Staatssekretär Tobias Gotthardt bei der Übergabe.

Dass das Geld in den Händen des Oberpfalz Marketing e. V. gut aufgehoben ist, davon ist Walter Jonas, Regierungspräsident und 3. Vorsitzender des Vereins, überzeugt: „Die Arbeit des Oberpfalz Marketing e. V. setzt schon seit Jahren kontinuierlich starke Signale für die Zukunft der Oberpfalz. Mit dem aktuellen Projekt schaffen wir innovative Zugänge zur regionalen Identität – besonders für Kinder und Jugendliche“, so Jonas.

Das neue Projekt mit dreijähriger Laufzeit, mit Start am 1. Juni 2026, ist im Förderprogramm für Regionale Initiativen im Bereich „Regionale Identität“ angesiedelt und unterteilt sich in die drei Einzelprojekte „Oberpfalz-Erlebnisbox“, „Oberpfalz-Underdog“ und „Oberpfalz-Monitor“.

Stärkung der regionalen Identität junger Menschen

Mit der „Oberpfalz-Erlebnisbox“ will der Verein Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und 17 Jahren ansprechen. Sie wird als modulares Instrument entwickelt, das analoges Erleben mit digitalen Elementen kombiniert und flexible Angebote bereitstellt. Eingesetzt werden kann die Box zum Beispiel in der Nachmittagsbetreuung oder in Jugendgruppen, aber auch Einzelpersonen können die Angebote nutzen. Ziel ist die Auseinandersetzung mit der Heimatregion und der Austausch mit anderen.

Inhalte können zum Beispiel eine Stop-Motion-Box mit Anregungen und Material für kleine Oberpfalz-Videos sein, ein WhatsApp-Talk für ältere Jugendliche oder Bauanleitungen für ein Oberpfalz-Minecraft. Zusammengeführt wird alles in einer digitalen Plattform.

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Unser beliebter „Oberpfalz-Underdog“, eine Identifikationsfigur für die jüngere Zielgruppe, spielt die Hauptrolle im zweiten Teilprojekt. Der sympathische Detektivhund soll systematisch weiterentwickelt werden und damit die abstrakten Werte der Marke Oberpfalz auf emotionale Art und Weise verständlich und erlebbar machen. Zum Beispiel wird er in einer Videoserie in Form einer Marionette verschiedene Fälle aus der Oberpfalz lösen und so zum Helden der jüngeren Oberpfälzerinnen und Oberpfälzer.

„Entscheidend ist, dass aus dieser Förderung konkrete Angebote entstehen, die im Alltag junger Menschen tatsächlich ankommen“, betont Franz Löffler, Bezirkstagspräsident und 1. Vorsitzender beim Oberpfalz Marketing e. V. „Mit der Erlebnisbox und dem Oberpfalz-Underdog bringen wir regionale Identität in Bildungseinrichtungen, Jugendgruppen und digitale Räume – flexibel, praxisnah und zum Mitmachen. So wird die Oberpfalz für die nächste Generation unmittelbar erlebbar“, beschreibt Löffler den Anspruch des Projekts.

Daten über die Oberpfalz als Beitrag zur Regionalentwicklung

Der „Oberpfalz-Monitor“ schließlich ist der dritte Baustein des Projekts und will als digitale Umfrageplattform regionale Meinungsbilder zu zentralen Zukunftsthemen dauerhaft in der Oberpfalz erheben, analysieren und für die Kommunikation nutzbar machen. Monatliche Panel-Umfragen werden ergänzt durch zweiwöchentliche Kurzumfragen. Durch die Umfrage sollen regionale Wahrnehmungen und Bedürfnisse sichtbar gemacht und der Dialog zwischen Bevölkerung, Kommunen und regionalen Initiativen gefördert werden.

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