O’zapft is! Bierprobe macht Lust aufs Frühlingsfest: zünftig, würzig, naabeckerisch
O’zapft is! Bierprobe macht Lust aufs Frühlingsfest: zünftig, würzig, naabeckerisch
Der Duft von frischem Leberkäs lag in der Luft, dazu stach das erste Fass Festbier ins Auge. Bierprobe als Vorlauf aufs Frühlingsfest. Den offiziellen Startschuss übernahm Bürgermeister Lothar Höher, ganz pragmatisch, weil Oberbürgermeister Jens Meyer zwar da war, aber noch im Urlaub weilt. Mit zwei gezielten Schlägen saß der Hahn, das Bier schäumte. „O’zapft is!“ und der Nachmittag nahm seinen geselligen Lauf.
Gelungener Auftakt
Mit dabei: Der neu gewählte Oberbürgermeister Benjamin Zeitler, Bürgermeister Reinhold Wildenauer, die Stadträte Wolfgang Pausch und Eva Nitsche sowie Vertreter aus Brauwesen und Verwaltung. Für das Bier und den Ausschank zeichneten verantwortlich Brauer Andreas Rebl, Brauereiinhaber Wolfgang Rasel, Geschäftsführerin Eva Rasel, Verkaufsleiter Stephan Mändl sowie Mitarbeiterin Jennifer Melzer. Festwirt Christian Papert freute sich ebenfalls über den gelungenen Auftakt.
Naabecker-Festbier
Im Mittelpunkt stand natürlich das neue Naabecker-Festbier. Acht Wochen durfte es reifen. Zeit, die man schmeckt. „Wir haben ein Festbier mit 13,5 Prozent Stammwürze eingebraut“, erklärte Wolfgang Rasel. Heißt: kräftig im Malz, aber nicht schwer. Im Glas zeigt es eine glänzende, fast messingfarbene Optik, darüber eine feinporige Schaumkrone.
Deutliches Malzaroma
Und im Geschmack? Zünftig, würzig, urig. So beschrieb es der Brauereichef. Richtig: Der erste Schluck kommt vollmundig daher, trägt ein deutliches Malzaroma und endet mit einem feinen, leicht prickelnden Abgang. In der Nase bleibt eine angenehme, nicht zu dominante Hopfennote.
„Ein ausgezeichnete Bier“
Die ersten Tester mussten nicht lange überlegen. „Ein ausgezeichnetes Bier“, befand Lothar Höher und nahm gleich noch einen Schluck. Festwirt Papert blickt ohnehin optimistisch auf die kommenden Tage: Bereits zum fünften Mal ist er beim Weidener Frühlingsfest dabei. „Wir freuen uns auf elf Tage und das Programm ist wieder breit gefächert”, sagte er. Die Bierprobe jedenfalls hat ihren Zweck erfüllt und Lust auf mehr gemacht. Auf Begegnungen, Musik, Schunkeln und natürlich auf das Festbier im Bierzelt.


