Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
VR Bank Nopf
VR Bank Nopf

Patrozinium in Pichlberg mit Kräuterbuschen und restaurierter Fahne

Pichlberg. Unter blauem Himmel feierte die Dorfgemeinschaft zu Mariä Himmelfahrt das Patrozinium ihrer vor 45 Jahren geweihten Kapelle. Pfarrer Pausch hob Maria als Hoffnung hervor und segnete mit Pfarrer Kroher Kräuterbuschen.

Pichlberg. Unter blauem Himmel feierte die Dorfgemeinschaft zu Mariä Himmelfahrt das Patrozinium ihrer vor 45 Jahren geweihten Kapelle. Pfarrer Pausch hob Maria als Hoffnung hervor und segnete mit Pfarrer Kroher Kräuterbuschen.
Patrozinium in Pichlberg. Foto: Bernhard Piegsa

Patrozinium in Pichlberg mit Kräuterbuschen und restaurierter Fahne

Mit einem langen Kirchenzug grüßten die Vereine der Gemeinde Trabitz die Pichlberger Dorfgemeinschaft, die an Mariä Himmelfahrt unter makellos blauem, freiem Himmel das Patrozinium ihrer vor 45 Jahren geweihten Kapelle feierte.

Predigt zu Mariä Himmelfahrt: Hoffnung und Gottes Nähe

Der Festtag der „leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel“, so Pfarrer Gerhard Pausch in seiner Predigt, feiere Maria als Hoffnungsspenderin: „Nicht weg von der Erde“ habe ihr letzter Weg diese „Frau, die durch die Härten des Lebens gegangen ist“ geführt, sondern „hinein in Gottes Nähe“. Das bedeutet: „Sie ist uns vorausgegangen und zeigt uns, dass unser Leben nicht im Dunkeln endet, sondern in Gottes Licht.“ Die Gläubigen dürften daraus auch die Zuversicht schöpfen, dass „Gott uns in den Herausforderungen unserer Zeit nicht allein lässt“.

Maria, so der aus Pichlberg stammende Weidener Geistliche, verweise auf „drei Dinge“, die der Gesellschaft mehr denn je Not täten: „Achtung auf die Schöpfung“, „Acht geben auf die Zeichen der Zeit“ und „achtsam sein im Umgang miteinander“, so wie auch Gott „auf uns achtet und uns achtet“. Wie jedes Jahr am „großen Frauentag“ wurden die vom Katholischen Frauenbund Burkhardsreuth gebundenen Kräuterbuschen gesegnet und verkauft. Als Gaben aus Gottes „guter Schöpferhand“ symbolisiere deren Blütenreichtum „Heilung, Wachstum und Leben“, erklärte Pausch, der die Messe gemeinsam mit dem ebenfalls aus Pichlberg gebürtigen Amberger Pfarrer Eduard Kroher zelebriert hatte. Neu gesegnet wurde außerdem die 75 Jahre alte Fahne der 1972 mit der Feuerwehr Burkhardsreuth zusammengeschlossenen Pichlberger Wehr.

Restaurierte Fahne, Ehrung und Weißwurstfrühschoppen in Pichlberg

Mit der jüngst vollzogenen Restaurierung dieses Banners erweise seine Wehr einem „wichtigen Symbol“ sowohl der Pichlberger Dorfgemeinschaft als auch „unserer Tradition und Geschichte“ Respekt, unterstrich der Burkhardsreuther Feuerwehrvorsitzende Johannes Schwemmer. Die scheidende Jugendwartin Veronika Schecklmann aus Pichlberg würdigte er für zwei Jahrzehnte vorbildhaften Dienst in verschiedenen Ämtern. Nach der Festmesse, die von den Pressather Musikanten begleitet wurde, trafen sich die Gäste zum Weißwurstfrühschoppen. Kapellenbauvereinsvorsitzender Josef Nickl dankte allen, die an der Organisation des Patroziniums mitwirkten, für deren Unterstützung. Mit einer Marienandacht in der Kapelle klang das Fest gegen 14 Uhr aus.

Tipp: Wenn Du etwas googelst, bekommst Du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!
VR Bank Nopf
VR Bank Nopf