OTH Amberg-Weiden
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Politik für die Jetztzeit: CSU beim Brucksaler

Neustadt/WN. Bürgermeister Rupert Troppmann und sein möglicher Nachfolger Armin Aichinger läuteten bei der CSU die letzten fünf Wochen bis zur Kommunalwahl ein. Die Zoiglstube „Beim Brucksaler“ konnte die Gäste nicht […]

Neustadt/WN. Bürgermeister Rupert Troppmann und sein möglicher Nachfolger Armin Aichinger läuteten bei der CSU die letzten fünf Wochen bis zur Kommunalwahl ein. Die Zoiglstube „Beim Brucksaler“ konnte die Gäste nicht […]
Bürgermeister Rupert Troppmann und Kandidat Armin Aichinger stellen das Wahlprogramm beim Brucksaler vor. Die Zoiglstube war voll mit interessierten Gästen.

Politik für die Jetztzeit: CSU beim Brucksaler

Neustadt/WN. Bürgermeister Rupert Troppmann und sein möglicher Nachfolger Armin Aichinger läuteten bei der CSU die letzten fünf Wochen bis zur Kommunalwahl ein. Die Zoiglstube „Beim Brucksaler“ konnte die Gäste nicht unterbringen, so groß war die Nachfrage. Troppmann stellte fest, dass man nicht alte Kamellen aufwärmen möchte. „Wir haben bewiesen, dass wir es können.“ Und für Aichinger ist es wichtig, dass sich jeder in Neustadt wohlfühlen kann. Erstmals wurde gemeinsam das Neustädter Heimatlied bei der CSU gesungen. 

Von Bernhard Knauer

Zoigl Brucksaler CSU Neustadt/WN Wahlkampf
Bürgermeister Rupert Troppmann und Kandidat Armin Aichinger (hinten stehend von links) stellen das Wahlprogramm beim Brucksaler vor. Die Zoiglstube war voll mit interessierten Gästen.

Mit diesem Ansturm hatte keiner gerechnet. Alle Plätze waren besetzt und dann wurde einfach die Türe ausgehängt um auch den Besuchern im Flur noch eine Teilnahme zu ermöglichen. CSU Vorsitzender Thomas Spörl freute sich, dass sehr viele Nichtmitglieder den Weg zur CSU gefunden hatten.

Politik für die Jetztzeit

Rupert Troppmann stellte fest, dass die CSU Politik für die Jetztzeit mache und für die Zukunft und nicht die Notwendigkeit sehe, über alte Kamellen nach zu Tarocken. „Stadtpolitik für Neustadt ist nur dann zukunftsfähig, wenn man das gesamte feinmaschige Gewebe kennt und Ideen für die kommenden Jahrzehnte entwickelt.“

Troppmann gab einen Überblick über die Maßnahmen in den letzten zwölf Jahren, angefangen vom Schuldenabbau über die erste E-Car Sharing Station im Landkreis bis hin zur Umgestaltung des Stadtplatzes.

Digitalisierung und Verkehrsproblem

Für CSU Bürgermeisterkandidat Armin Aichinger ist nicht wichtig, wer wann welchen Antrag gestellt hat, sondern wer die Stadt mit Verantwortung geführt und weiterentwickelt hat. Mit einem Schmunzeln stellte er fest, dass einige Aussagen zum SPD-Wahlprogramm genau so in einem Prospekt der CSU stehen, der im November letzten Jahres herausgegeben wurde. „Das bestätigt unsere Arbeit, dass wir mit guten Ideen an den Start gegangen sind.“

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Aichinger sagte zu, dass mit ihm als Bürgermeister die Vereine weiterhin eine große Unterstützung erfahren werden, die Digitalisierung und der Ausbau von Breitband vorangetrieben werden und eine Lösung für die Verkehrsprobleme am Kulturhügel zu bestimmten Zeiten gesucht werden muss. „Wir müssen aktiv gegen den Bevölkerungsrückgang, zum Beispiel mit neuen Baugebieten in Händen der Stadt, angehen, gleichzeitig aber das Betreute Wohnen für unsere Senioren nicht aus den Augen verlieren. Ich werde ein Seniorengremium, ähnlich dem Jugendgremium, ins Leben rufen, um unseren älteren Mitbürgern noch mehr Mitsprache zu ermöglichen.“

Das Neustädter Heimatlied

Für Aichinger ist es ein großes Anliegen, aus der Tradition heraus die Zukunft von Neustadt zu gestalten. Aus diesem Grund freue er sich ungemein, einem Wunsch von Michael Lang nachzukommen: „Unser Michl hat sich gewünscht, dass wir heute Abend zum Abschluss gemeinsam das Neustädter Heimatlied singen.“ Hierfür lagen auf allen Tischen Noten mit dem Text aus und zur Begleitung von Fred Fröhlich am Schifferklavier sangen alle Besucher kräftig mit.