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Prächtiger Auftakt der Sommerserenaden in Floß

Floß. Prächtiger Auftakt der Sommerserenaden in der Freizeitanlage Mühlpaint. Die „d’Woihauser Straßenmusikanten“ begeisterten mit Wirtshausliedern und Witz. Weiter geht es am Dienstag, 23. Juni, ab 19 Uhr mit dem Tag der Chöre.

Prächtiger Auftakt der Sommerserenaden in Floß

Sitzgruppen bildeten sich zur fröhlichen Unterhaltung. Foto: Fred Lehner
Eine unschlagbare Besetzung spielte nach Herzenslust auf und erntete reichen Beifall. Das war sicher nicht das Mal in Floß, hieß es. Foto: Fred Lehner
Die Nachbarn aus Waidhaus durften wieder kräftigen Beifall für ihren Auftritt bei der Sommerserenade in der Mühlpaint mit nach Hause nehmen. Foto: Fred Lehner

Einen großartigen und prächtigen Auftakt erlebten die vielen Gäste und Besucher am Dienstag zu Beginn der Sommerserenaden in der Freizeitanlage Mühlpaint. Damit wurde eine schon mehr als 30-jährige Tradition fortgesetzt. Gleich zu Beginn war es für Bürgermeister Robert Lindner eine dankbare Aufgabe, die Besucher willkommen zu heißen, allen Mitwirkenden und fleißigen Händen Dank zu sagen und deutlich zu machen, dass sich der Markt der kulturellen Arbeit gerne stellt. Die Moderation des Abends übernahm in blendender Weise der Humorist Markus (Joe) und begeisterte den Zuhörerkreis.

Stimmungsvoller Start der Sommerserenaden in Floß

Waren es früher die Standorte in der Unteren Bachgasse und am legendären Rathausplatz, so bot sich die Freizeitanlage „Mühlpaint“ als idealer und fester Standort für derartige gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen an.

Der Markt als Veranstalter hat den früheren Begriff des „Kultursommers“ wieder aufgegriffen und startet nun in den Monaten Juni und Juli die Serenaden.

d’Woihauser Straßenmusikanten begeistern Publikum

Mit den „d’Woihauser Straßenmusikanten“ kam nicht irgendeine Unterhaltungskapelle. Die Musiker aus Waidhaus sind im Flosser Amt keine Unbekannten. Sie waren von 2015 bis 2013 bereits viermal auf der Flosser Kirwa und hinterließen jeweils einen prächtigen Eindruck. Dass sich dies wiederholen wird, davon ging man aus. Trotzdem: Die zünftig, lustig, derb und deftig auftretenden Straßenmusikanten (Stramu) unter der souveränen Leitung von Dieter Hanauer waren an diesem Abend geradezu unschlagbar.

Das Repertoire der Kapelle umfasste Wirtshauslieder, Eigenkompositionen und Couplets, die auch gesanglich vorgetragen wurden. Genau diese Spiel- und Gesangsart ist inzwischen zu ihrem Markenzeichen geworden. Ihre Arrangements klangen herzhaft und fröhlich. Dieser leuchtende Funke ist sehr schnell auf das begeisterte Publikum übergesprungen. In ihrer aufsehenerregenden „Räubertracht“ gaben die zwölf Musiker mit Dieter (Leiter), Markus, Andreas, Sandro, Bernhard, Anke, Christian, Gerhard, Christina, Karl, Theresia und Tobi ein prächtiges Bild ab und eroberten die Herzen der Zuhörer.

Sonderstücke und regionale Bezüge

Was den Leiter der Kapelle, Dieter Hanauer, in hohem Maße auszeichnete, war das Bemühen, einige Sonderstücke in das abendliche Programm mit aufzunehmen. Für die Freunde aus Waidhaus ist der frühere Wirtshausmusikant Sepperl Janda – er lebte bis zu seinem Tod in Floß – auch ein Begriff. Mit seinem Lied „Da Schousta“ warteten die d’Woihauser Straßenmusikanten auf und begeisterten den fröhlichen und heiteren Zuhörerkreis. Ob mitgesungen oder mitgesummt, Jung und Alt waren mit sichtlicher Freude bei diesem Vortrag dabei.

Grammer Solar
Grammer Solar

Ähnlich auch beim „Bradatsch-Walzer“. Dem früheren Waidhauser Musikmeister Josef Bradatsch, der die Tanzkapelle „Marabu“ leitete, wurde diese Einlage gewidmet. Der Höhepunkt war schließlich, als die Kapelle den „Flosser 18er-Marsch“ aufspielte. Der Mitgesang und das Händeklatschen durch das Publikum gehörten dazu. Niemand hielt es mehr sitzend auf den Bänken aus; stehend wurde die „Flosser Hymne“ gefeiert.

Abwechslungsreiches Programm und Ausblick

Die d’Woihauser Straßenmusikanten hatten ihr prima und mit viel Gespür zusammengestelltes, auf Floß zugeschnittenes Serenadenprogramm mit Liedern von Ernst Mosch und seinen Original Egerländer Musikanten bereichert. Prächtig kamen die Wirtshauslieder an, die den Abend so bestechend schön, unterhaltsam, heiter und fröhlich machten. Getränke und Snacks erfreuten die Besucher und ließen so den Abend zu einem gesellschaftlichen, kulturellen Erlebnis werden.

Dass die Sommerserenaden bei der Bevölkerung und bei Gästen von nah und fern blendend ankommen, hat dieser Auftakt bewiesen. Schön, dass es nicht dabei bleibt: Die Sommerserenade wird am Dienstag, 23. Juni, ab 19 Uhr in der Freizeitanlage „Mühlpaint“ mit dem „Tag der Chöre“ fortgesetzt.

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