Diskussionen über Anmeldemoral
![Tirschenreuth. Herbsttagung bei den Jugendbeauftragten: Die Anmeldemoral sorgte für Diskussionen, das Projekt “Zukunftswerkstatt” begeisterte. Die Kommunale Jugendarbeit in Kooperation mit dem Kreisjugendring lud zusammen mit den Jugendbeauftragten vor Ort, Isgard […]](https://oberpfalzecho.de/cache/images/Jugendbeauftragtentagung_in_Pechbrunn_2-1100.jpeg)
Diskussionen über Anmeldemoral
Tirschenreuth. Herbsttagung bei den Jugendbeauftragten: Die Anmeldemoral sorgte für Diskussionen, das Projekt “Zukunftswerkstatt” begeisterte.
Die Kommunale Jugendarbeit in Kooperation mit dem Kreisjugendring lud zusammen mit den Jugendbeauftragten vor Ort, Isgard Forschepiepe und Stefan Heindl zur Herbsttagung in das Rathaus nach Pechbrunn ein. Dort Bürgermeister Ernst Neumann die Gruppe herzlich. Er freute sich, die Jugendbeauftragten des Landkreises zusammen mit Theresia Kunz, Jugendpflegerin der Kommunalen Jugendarbeit und dem Vorsitzenden des Kreisjugendrings, Jürgen Preisinger, zur Herbsttagung vor Ort in der Gemeinde Pechbrunn willkommen zu heißen.
Anmeldemoral erschwert Organisation
Neumann stellte anfangs die Gemeinde, ihre Struktur, geschichtliche und wirtschaftliche Entwicklung sowie die Aktivitäten in der Jugendarbeit vor. In diesem Zusammenhang bedankte er sich für die engagierte ehrenamtlich geleistete Arbeit der Jugendbeauftragten von Pechbrunn und verwies auch auf das besonders rege Vereinsleben im Ort.
Die vielfältigen Vereine leisten gute Jugendarbeit,
so Neumann. Anschließend berichtete die Runde der Jugendbeauftragten aus dem Landkreis von ihren Aktivitäten in Sachen Jugendarbeit in der jeweils eigenen Kommune. Im regen Austausch sprachen die Jugendbeauftragten über Angebote und Organisation der gemeindlichen Ferienprogramme. Hier kristallisierte sich eine zunehmend unverbindliche Anmeldemoral heraus. Die Jugendbeauftragten beklagten sich, dass dies die Durchführung der einzelnen Angebote erschwert. Sie diskutierten auch darüber, wie dieser unbefriedigte Situation begegnet werden kann.
Zukunftswerkstatt animiert Jugendliche
Theresia Kunz stellte im Anschluss das Projekt Zukunftswerkstatt vor. Jugendliche sollen in der Form eines Workshops zur Mitsprache und Mitgestaltung in ihrer jeweiligen Gemeinde animiert werden. Dieses Angebot der Kommunalen Jugendarbeit kann in Kooperation mit den Kommunen vor Ort durchgeführt werden.
Jürgen Preisinger verwies auf die geplante Änderung der Zuschussrichtlinien, die für die Jugendarbeit der Vereine die Antragsmodalitäten nochmals praktikabler und vereinfachen sollen. Außerdem legte er den Jugendbeauftragten den Veranstaltungskalender der Jugendarbeit ans Herz. Dort können auf der Homepage alle Veranstaltungen bezüglich Jugendarbeit im Landkreis selbstständig online gestellt werden.




