Spannender Rangertag im Kindergarten
Spannender Rangertag im Kindergarten
Zu Beginn stellte sich Ranger Heiko Hoffmann vom Naturpark Nördlicher Oberpfälzer
Wald vor und fragte die Kinder, ob sie wissen, was seine Aufgaben wäre und warum er bei ihnen im Kindergarten zu Besuch ist. Die Kinder beantworteten die Frage mit Sätzen wie: „Du zeigst uns den Wald.“, oder „Du erzählst uns was über Tiere.“
Gefiederte Freunde
Die Kinder lagen mit ihren Vermutungen richtig und so begann er gleich einmal etwas über verschiedene Vögel zu erzählen. Damit die Kinder das besser verstehen konnten, brachte Ranger Heiko verschiedene ausgestopfte Vögel mit. Gemeinsam mit den Kindern besprach er die Unterschiede, wie zum Beispiel die Größe des Schnabels, die Füße und die Federn und wo sie im Sommer oder Winter leben.
So erfuhren die Kinder der „Schlauen Füchse“ und die „Regenbogengruppe“ an ihrem Rangertag, dass eben auch sehr viele Vögel im Herbst in den Süden fliegen, um dort zu überwintern. Das hat den Grund, da sie bei uns nur noch wenig Nahrung finden können, weil der Schnee alles bedeckt. Die Frage, wo sie wohnen, konnten alle Kinder ganz schnell beantworten: „In einem Nest oder auf dem Baum, auf der Erde, auf Kaminen oder in Brutkästen“.
Gemeinsames Nest bauen
Dies nutze der Ranger als Überleitung, um mit ihnen im Garten gemeinsam ein Nest zu bauen. Dafür wurde erst einmal Material gesucht und alles auf einen Haufen getragen. Nachdem die Kinder genug gesammelt haben, wurde eine passende Stelle für das Nest gesucht. Schnell wurde klar, dass sie kein Nest im Baum bauen können, also suchten die Kinder eine versteckte Stelle im „Unterholz“. Dort wurden die Äste kreisförmig auf den Boden gelegt.
Nach einer Zeit erklärte ihnen Ranger Heiko, dass das Nest noch etwas höher gebaut werden muss, damit die Vögel auch vom Wind gut geschützt sind und es schön warm haben. Mit Moos und Blätter haben die Kinder den Boden des Nestes aufgefüllt, um ein bequemes Bett für die Vögel geschaffen.
Danach durften die Kinder noch einen ausgestopften Wolf betrachten. Ranger Heiko fragte zuerst, was sie denken, welches Tier, das ist. Die Kinder antworteten mit „Fuchs“ oder „Hund“ es dauerte einige Versuche, bis die Kinder auf den „Wolf“ kamen. Dabei haben sie erfahren, dass dies eine einjährige Wölfin war, die leider von einem Auto überfahren wurde.
Ebenso lehrte ihnen der Ranger, dass man niemals von einem Wolf weglaufen sollte, sondern in die Hände klatschen soll und sich langsam rückwärts von ihm fortbewegen soll. Nach einem spannenden Vormittag, bei dem die Kinder ihr Wissen miteinbringen, tolle Erfahrungen sammeln und viel Neues gelernt haben, verabschiedeten sie Ranger Heiko und freuten sich schon auf einen weiteren Rangertag im Kindergarten.




