Spende über 2.100 Euro stärkt Rollstuhlsport an Schulen in Weiden

Spende über 2.100 Euro stärkt Rollstuhlsport an Schulen in Weiden
Die Sportförderungsstiftung der ehemaligen Stadtsparkasse Weiden unterstützt den Verein zur Umsetzung und Förderung des Projektes Rollstuhlsport macht Schule e. V. mit einem Zuschuss in Höhe von 2.100 Euro. Im Rahmen einer symbolischen Scheckübergabe wurde die Förderung offiziell überreicht. Die Mittel fließen in den weiteren Ausbau des Schulprojekts, insbesondere in die Anschaffung spezieller Basketballrollstühle.
Förderung für Rollstuhlsport an Schulen
Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler, der stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende Hans-Jörg Schön, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Johann Zach sowie Stiftungsvorstand Dr. Jens Michael Heine übergaben den symbolischen Scheck an die Vertreter des Vereins.
Stiftungsratsmitglied Reinhard Meier, zugleich Präsident des Stadtverbandes für Leibesübungen Weiden, war bei der Scheckübergabe verhindert.
Perspektivwechsel auf vier Rädern
Mit dem Projekt „Rollstuhlsport macht Schule“ möchte der Verein Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen sensibilisieren, denen Menschen mit körperlichen Einschränkungen im Alltag begegnen. An Schulen in der Stadt Weiden und im Landkreis Neustadt/WN erhalten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, selbst im Rollstuhl Platz zu nehmen und unmittelbar zu erleben, welche Hindernisse und Barrieren dabei entstehen können.
Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der vierten bis siebten Klassen. Sie lernen den Aufbau und die Handhabung eines Alltagsrollstuhls kennen und sammeln eigene Erfahrungen bei der Fortbewegung. An fünf Weidener Grundschulen, dem Sonderpädagogischen Förderzentrum Stötzner-Schule Weiden und dem Kepler-Gymnasium Weiden wurde das Projekt bereits erfolgreich durchgeführt und stieß auf durchweg positive Resonanz.
Rollstuhlbasketball ab der achten Jahrgangsstufe
Ab der achten Jahrgangsstufe wird das Konzept unter dem Motto „Rollstuhlbasketball macht Schule“ sportlich erweitert. Dabei können die Jugendlichen den Rollstuhlbasketball kennenlernen und selbst ausprobieren. Hierfür werden spezielle Basketballrollstühle benötigt, die über zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen verfügen.
Bislang muss der Verein diese Sportrollstühle aus Bamberg ausleihen. Neben dem erheblichen Transportaufwand fallen dafür Leihgebühren an. Um das Projekt künftig flexibler und langfristig anbieten zu können, plant der Verein den Aufbau eines eigenen Bestands von idealerweise 20 Basketballrollstühlen. Die Lagerung und fachgerechte Wartung soll das Sanitätshaus „rollactiv“ übernehmen.
Sport verbindet und schafft Verständnis
„Mit diesem Projekt wird auf eindrucksvolle Weise deutlich, wie Sport Menschen verbinden und gegenseitiges Verständnis fördern kann“, betonte Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler, Vorsitzender des Stiftungsrates. „Die Schülerinnen und Schüler erleben selbst, welche Herausforderungen Menschen im Rollstuhl meistern müssen. Gleichzeitig entdecken sie eine Sportart, bei der Teamgeist und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.“
Auch der stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende Hans-Jörg Schön unterstrich die Bedeutung der Förderung: „Sport ist weit mehr als Bewegung und Wettbewerb. Er schafft Begegnungen, baut Berührungsängste ab und stärkt das Miteinander. Genau solche Projekte möchten wir mit unserer Sportförderungsstiftung unterstützen.“
Stiftungsvorstand Dr. Jens Michael Heine ergänzte: „Mit dem Zuschuss von 2.100 Euro leisten wir einen Beitrag dazu, dass der Verein sein wertvolles Angebot weiter ausbauen kann.“
Nachhaltige Förderung des Sports in der Region
Die Sportförderungsstiftung der ehemaligen Stadtsparkasse Weiden wurde 1995 gegründet. Ihr Ziel ist es, den Sport in Weiden nachhaltig zu fördern und Vereine bei der Umsetzung ihrer Projekte zu unterstützen. Die Stiftung verfügt über ein dauerhaftes Grundstockvermögen, dessen Erträge für die Verwirklichung des Stiftungszwecks eingesetzt werden.
Mit der Förderung von „Rollstuhlsport macht Schule“ unterstützt die Stiftung ein Projekt, das sportliche Aktivität mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet und einen wertvollen Beitrag zu Inklusion, gegenseitigem Verständnis und Gemeinschaft leistet.
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