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Sternsinger-Aktion: Namaskar sagen Caspar, Melchior und Balthasar

Grafenwöhr. Am 2. und 3. Januar sind die Sternsinger in Grafenwöhr von Haus zu Haus gegangen, um Spenden für Kinder in Bangladesch zu sammeln und den Segen in die Häuser zu bringen. Am Dreikönigstag wurden sie in der Friedenskirche empfangen.

Sternsinger-Aktion: Namaskar sagen Caspar, Melchior und Balthasar

Am Dreikönigstag wurden die Sternsinger von Grafenwöhr in der Friedenskirche empfangen. Foto: Renate Gradl

Das Motto der Sternsinger-Aktion lautete: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Beim Gottesdienst am Dreikönigstag wurden rund 40 Sternsinger empfangen, die in Grafenwöhr in neun Gruppen von Haus zu Haus zogen, um Spendengelder zu sammeln. Stellvertretend für die Kinder in Bangladesch sagten sie „Namaskar“, das „Hallo“ bedeutet. Zwei Beispiele, wie schwierig die Situation der Kinder in Bangladesch ist, stellten die Sternsinger vor. Die Kinder müssen dort arbeiten und können deshalb nicht zur Schule gehen. „Dieses Recht muss aber jedes Kind haben“, bekräftigte Pfarrer Daniel Fenk. „Jedes Kind ist ein Segen und darf auch Kind sein“, so der Pfarrer.

Pfarrer Fenk bedankte sich bei allen Buben und Mädchen, die die Mühe auf sich genommen haben, um als Sternsinger unterwegs zu sein. Mit eingeschlossen waren die Kinder von Gößenreuth, Gmünd und Hütten. Sein Dank galt auch allen Eltern und den Erwachsenen, die bei der Aktion geholfen haben, allen Spendern sowie Gemeindereferentin Waltraud Dobmann, die diese Aktion mit durchgeführt hat.

Die Sternsinger erklärten im Gottesdienst anhand einiger Beispiele, wie schwierig die Situation für die Kinder in Bangladesch ist. Foto: Renate Gradl
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