Weidener Hochzeitswochen
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Wo Feuerwehr ist, da ist Sicherheit und Kameradschaft

Kirchenthumbach. Retten – Löschen – Bergen – Schützen: Die Aufgabenstellung der Freiwilligen Feuerwehren ist umfassend. In Kirchenthumbach verzeichneten die Brandschützer im Jahr 2023 über 6.000 Einsatzstunden.

Wo Feuerwehr ist, da ist Sicherheit und Kameradschaft

Bis zu Auszeichnungen für 70-jährige Mitgliedschaft reichten die Ehrungen, die zweiter Bürgermeister Ewald Plößner und die Führungsebene der Wehr übergaben.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung ehrte die FFW Kirchenthumbach auch aktive Brandschützer für Dienstzeiten zwischen 10 und 45 Jahren. Fotos (2): Robert Dozauer

63 Aktive, 304 Mitglieder, eine starke Jugendgruppe, ein moderner Fuhrpark einschließlich einem First Responder-Zug als schnelle Rettungseinheit der Kirchenthumbacher Stützpunktfeuerwehr: Der Hauptort der Marktgemeinde ist ein Leuchtturm des Feuerwehrwesens, wie aus den Berichten von Vorstand Ludwig Lindner und Kommandant Torsten Goss bei der Jahreshauptversammlung der Wehr im Katholischen Pfarrheim hervorging.

Eine starke Truppe, die das Versammlungslokal in Anwesenheit von zweitem Bürgermeister Ewald Plößner, acht Marktgemeinderäten und Vertretern der Feuerwehr-Landkreisinspektion gut füllte. Nach dem vorausgehenden Gottesdienst in der Pfarrkirche für die verstorbenen Mitglieder der Wehr fasste zunächst Vorsitzender Ludwig Lindner die Arbeit des Feuerwehrvereins zusammen.

“Generalsanierung überfällig!”

Der Vorsitzende sprach von einem starken Gemeinschaftsgeist, verwies beispielhaft auf die Beteiligung am Bürgerfest, an den Kameradschaftsabend, an Gartenfest und After-Work-Party und bilanzierte: „Wir sind eine Truppe mit starkem Zusammenhalt“. Ein Vereinsjahr auch mit vielen Anschaffungen, wie aus dem Kassenbericht von Stefan Renner hervorging. Kommandant Torsten Goss fasste das Einsatzgeschehen des Jahres 2023 zusammen, informierte unter anderem über 6015 Gesamtpersonalstunden, würdigte die Beteiligung an der Fortbildung und dankte für die Teilnahme an den Leistungsprüfungen.

Nach weiteren Anmerkungen zum Einsatz- und Übungsgeschehen und zur teuren Fahrzeugreparatur des LF 16 blickte der Kommandant in seinem Ausblick auf die kommende Leistungsprüfung „Wasser und THL“, die Erstellung eines Katastrophenschutzkonzeptes für die gesamte Marktgemeinde, empfahl die Beschaffung einer Industriewaschmaschine für alle fünf Wehren der Gemeinde und machte auf die Platzprobleme im Feuerwehrhaus aufmerksam. „Ein Anbau mit Generalsanierung ist überfällig“!

Großes Lob für Einsatzkräfte

Besondere Anerkennung gehörte der First Responder-Einheit für über 5.000 Bereitschaftsstunden. „Die Gruppe beeindruckt mit viel Kompetenz und außergewöhnlich schnellen Eintreffzeiten an den Einsatzorten“. Zu Beförderungen gratulierte der Kommandant Johannes Leipold (Brandmeister), Jonas Vogl, Kevin und Justin Goss (Löschmeister). Verabschiedet wurden Daniel Strauß, Johannes Leipold und Mirjam Schuller als Jugendwarte und Albert Friedl als langjähriger Gruppenführer und als verdienstvoller „Haus- und Hof-Elektriker“. Den Dank der Marktgemeinde übermittelte zweiter Bürgermeister Ewald Plößner.

Anerkennung kam auch von „höherer Stelle“. Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz lobte ein starkes Team mit einer beispielgebenden Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung. Ehrungen Mit Herzblut dabei und stets bereit, einen Weg zwischen beruflichen Verpflichtungen, Familie, Freizeit und Ehrenamt zu finden, für die Feuerwehrkameraden ein bemerkenswerter Balanceakt, wie Vorsitzender Ludwig Lindner und Kommandant Torsten Goss bei der Ehrung langjähriger Mitglieder anmerkten.

OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden

Geehrte

Gemeinsam mit zweiten Bürgermeister Ewald Plößner ehrte die Feuerwehrführung:

Josef Dromann, Albert Kausler und Willi Uhl für 70-jährige Mitgliedschaft, Anton Eckert für 60 Jahre und Alfons Ritter für 50 Jahre Mitgliedschaft. Seit 40 Jahren gehören Klaus Brendel, Albert Eisend, Jürgen Fronhöfer, Helmut Götz, Thomas König, Ludwig Kraus, Reinhard Leipold, Heribert Prüschenk Hans-Jörg Renner, Herbert Strauß und Hans Thumbeck zur Feuerwehr Kirchenthumbach. Ergänzend ehrte die Wehr die aktiven Brandschützer Manfred Kroher für 45 Jahre Dienstzeit, Markus Lindner (30 Jahre), Johannes Leipold (20 Jahre) und Jonas Pleßgott (10 Jahre).