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Zweitgrößter Verein der Gemeinde Trabitz ist um Zukunft unbesorgt

Preißach. Der Preißacher Schützenverein "Tannenzweig" hat seine Hauptversammlung abgehalten und auf tolle Zukunftsaussichten geblickt.

Zweitgrößter Verein der Gemeinde Trabitz ist um Zukunft unbesorgt

Foto: Bernhard Piegsa

„Um die Zukunft eures Vereins braucht ihr euch keine Sorgen zu machen.“ Dieses Lob hatte Wolfgang Weiß bei der Hauptversammlung der Preißacher Schützengesellschaft „Tannenzweig“ vor allem auf die florierende Jugendarbeit gemünzt. Doch auch die sonstigen Aktivitäten beeindruckten den Gauschützenmeister des Oberpfälzer Nordgaus im Bayerischen Sportschützenbund: „Euer Terminkalender ist voll, und auch außerhalb eures eigentlichen Vereinslebens seid ihr überall dabei.“

Zweitgrößter Verein der Gemeinde

Letzteres bezog Weiß insbesondere auf die Teilnahme an den Wettbewerben aller Ebenen vom Rundenwettkampf, an dem fünf „Tannenzweig“-Teams teilnahmen, über Gau- und Bezirksmeisterschaften bis hin zum Oberpfalzpokal, zum Bayernpokal und zur Bayerischen Meisterschaft. Auch Bürgermeisterin Carmen Pepiuk bestätigte den über die Gemeinde hinaus guten Ruf des mit 200 Mitgliedern zweitgrößten Vereins in der Gemeinde Trabitz und dankte ihm für die Zusage, das diesjährige gemeindliche Ferienprogramm mitzugestalten.

Aus dem zurückliegenden Sportjahr berichtete Sportleiter Dominik Petzak, dass für die zweite Mannschaft der Verbleib in der Gauliga bereits feststehe: Die Saison sei hier schon abgeschlossen und habe für die Preißacher mit einem dritten Tabellenplatz geendet. Ob die erste Mannschaft in der Bezirksoberliga verbleiben werde, wisse man erst im Juni. Das Luftpistolenteam habe in der B-Klasse alle Konkurrenten hinter sich gelassen, die Jugendauswahl als Drittplatzierte der B-Klasse den Klassenerhalt gesichert, für die dritte Erwachsenenequipe habe es bedauerlicherweise nur zum vierten und letzten Rang in der B-Klasse gereicht.

Besonderer Glückwunsch

Ein besonderer Glückwunsch des Sportleiters galt dem Luftpistolenschützen Andreas Hey aus Feilersdorf für einen achtbaren 42. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft sowie den 14 Teilnehmern der Gaumeisterschaften in Weiden, namentlich Silvia Neukam als der Erstplatzierten in der Damenklasse I. Elf der 14 Schützen hätten sich für den Bezirkswettbewerb qualifiziert. Beim letztjährigen Bayernpokal hätten Silvia und Theresa Neukam dem Oberpfälzer Juniorenteam zu einem vierten Platz verholfen. Für das Vereinsjahr 2023/24 plant Petzak wieder mit fünf Mannschaften und hofft für das Königsschießen im Herbst auf eine mindestens ebenso rege Beteiligung wie 2022.

Vier neue Übungsleiter, die die Ausbildung der Schützenjugend übernommen hätten, seien aus dem letztjährigen Vereinsübungsleiterlehrgang hervorgegangen, berichteten Dominik Petzak und erster Vorsitzender Max Wagner weiter. Weil der Schützengau den Kurs nicht habe ausrichten können, sei Wagners Tochter Katharina in die Bresche gesprungen: „Es hat allen Teilnehmern Spaß gemacht, und das ist bei solchen persönlichkeitsprägenden Lehrgängen ähnlich wichtig wie der Lehrstoff.“

Ein erfolgreiches Jahr

Schützenmeister Hans Hey blickte auf „volles Haus“ bei den „Schützenkirwa“-Veranstaltungen und beim Starkbierfest zurück, bedauerte aber den nur mäßigen Besuch der Silvesterparty und des Hausfaschings. Vizejugendleiter Andreas Hey freute sich über die eifrige Teilnahme des Nachwuchses an den Trainingsstunden, die sich seit deren Verlegung auf Samstagabend noch verbessert habe.

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Ein Erlebnis sei auch wieder das Sommerzeltlager in der Fränkischen Schweiz gewesen. In seiner Vorschau kündigte Schützenmeister Hans Hey unter anderem das Schützenjugendsommernachtfest am 15. Juli, einen Festkommers am 11. November zum 100. Vereinsgründungstag und ein nachträgliches Jubiläumsfest vom 5. bis 7. Juli 2024 an. Hierfür werde es auch Werbe-T-Shirts geben.