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Erlebnisführung durch Burglengenfelds Gerichtswesen in alter Zeit

Burglengenfeld. Am Sonntag, 1. März, führt Rechtsanwalt Sebastian Bösl eine Erlebnisführung zum Gerichtswesen vergangener Zeiten. Start 15.30 Uhr am Europaplatz; Dauer anderthalb Stunden; Anmeldung über vhs, Gebühr zehn Euro.

Burglengenfeld. Am Sonntag, 1. März, führt Rechtsanwalt Sebastian Bösl eine Erlebnisführung zum Gerichtswesen vergangener Zeiten. Start 15.30 Uhr am Europaplatz; Dauer anderthalb Stunden; Anmeldung über vhs, Gebühr zehn Euro.
Foto: Sandra Chwatal

Erlebnisführung durch Burglengenfelds Gerichtswesen in alter Zeit

Am Sonntag, den 1. März, bietet sich den Bürgern in Burglengenfeld eine besondere Gelegenheit, einen Blick in die Vergangenheit des Gerichtswesens zu werfen. Unter der Leitung von Rechtsanwalt Sebastian Bösl findet eine Erlebnisführung statt, die die Teilnehmer auf eine historische Reise mitnimmt. Dieses Ereignis startet um 15.30 Uhr am Europaplatz und dauert etwa anderthalb Stunden.

Historische Einblicke in Burglengenfelds Gerichtswesen

Die Führung verspricht nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam zu sein, da sie mit szenischen Einlagen angereichert wird. Zuerst führt der Rundgang durch die malerische Altstadt zum Rathaus. Hier wurde in mittelalterlicher Zeit die „Niedere Gerichtsbarkeit“ ausgeübt. Delikte wie Beleidigungen, Raufereien oder Zauberei wurden hier verhandelt.

Szenische Stationen: Fronfeste und Große Kanzlei

Weiter geht es zur Fronfeste, dem ehemaligen landesherrlichen Gefängnis aus dem 16. Jahrhundert. Die Teilnehmenden treffen hier auf ein historisches Ehepaar, das zu seiner Zeit für Unruhe sorgte. In einer szenischen Darstellung schimpft die Frau über ihren „Lump“, der in der Fronfeste seine Strafe absitzen muss.

Entlang der Naab werden die „altrechtlichen Dienstbarkeiten“ vorgestellt. Ein weiterer Haltepunkt ist die Große Kanzlei, ehemaliger Sitz der Landesverwaltung und der Gerichtsbarkeit. Dort begegnen die Besucher dem Burglengenfelder Landrichter Wolfgang Adrian von Spiering, einer sagenumwobenen Figur, der sogar heute noch spuken soll.

Abschluss am Neuen Stadthaus und Anmeldung

Den Abschluss der Führung bildet das frühere Amtsgerichtsgebäude, das heutige Neue Stadthaus. Von dessen Stufen aus wird ein Richter „sonderbare“ Urteile aus der Nachkriegszeit verkünden. Sebastian Bösl erhellt den Rundgang mit zahlreichen spannenden Gerichtsgeschichten aus vergangenen Jahrhunderten, unterstützt von Michael Chwatal und Patricia Eichinger, die für die schauspielerischen Einlagen verantwortlich sind.

Interessenten können sich über die Homepage der vhs im Städtedreieck anmelden oder telefonisch unter Tel. 09471/3022333. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro.

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