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Machbarkeitsstudie zeigt Wege zum Kirwamuseum in Amberg-Sulzbach

Amberg-Sulzbach. Die Vision eines Kirwamuseums nimmt Gestalt an: Eine Machbarkeitsstudie zeigt Wege für ein erlebnisorientiertes Haus. Die Ergebnisse werden am Freitag, 10. Juli 2026, um 19 Uhr vorgestellt; Anmeldung bis 6. Juli 2026.

Amberg-Sulzbach. Die Vision eines Kirwamuseums nimmt Gestalt an: Eine Machbarkeitsstudie zeigt Wege für ein erlebnisorientiertes Haus. Die Ergebnisse werden am Freitag, 10. Juli 2026, um 19 Uhr vorgestellt; Anmeldung bis 6. Juli 2026.
Ein immersiver Raum als absolutes Highlight: So könnte das Kirwamuseum aussehen. Foto: KI-generiert

Machbarkeitsstudie zeigt Wege zum Kirwamuseum in Amberg-Sulzbach

Wie kann die Kirwa auch für kommende Generationen lebendig bleiben? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit der Landkreis Amberg-Sulzbach, und die Vision eines eigenen Kirwamuseums wird dabei immer konkreter. Das geplante Museum soll künftig nicht nur Erinnerungen bewahren, sondern die Vielfalt und Bedeutung des Kirwabrauchtums auf moderne und erlebnisorientierte Weise vermitteln. Damit könnte ein immersiver Ort entstehen, an dem Tradition, Gemeinschaft und regionale Identität sichtbar und erlebbar werden.

Kirwa als Kulturerbe: Motivation für ein Museum

Hintergrund der Überlegungen für ein Kirwamuseum ist unter anderem die Anerkennung des Kirwabrauchtums als immaterielles Kulturerbe in Bayern vor drei Jahren. „Diese Auszeichnung macht deutlich, welchen kulturellen Stellenwert die Kirwa in der Region besitzt. Gleichzeitig wächst der Wunsch, dieses besondere Brauchtum langfristig zu dokumentieren, zu vermitteln und für die Zukunft zu sichern“, berichtet Landrat Richard Reisinger.

Machbarkeitsstudie: Konzepte, Inhalte und Standorte

Um herauszufinden, ob und in welcher Form ein Kirwamuseum realisiert werden kann, haben Tourismusfachwirtin Regina Wolfohr und Regionalmanagerin Katharina Wiener im vergangenen Jahr eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Agentur frankonzept aus Würzburg untersuchte dabei mögliche Konzepte, Inhalte und Standorte für ein solches Projekt. Gefördert wurde die Maßnahme über das Regionalmanagement Bayern durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Im Rahmen der Studie fanden im vergangenen Jahr bereits verschiedene Veranstaltungen statt. So wurden mögliche Kirwamuseums-Exponate gesichtet und bei einem Kirwa-Workshop zahlreiche Ideen und Anregungen gesammelt. Ziel war es, die Menschen aus der Region aktiv einzubinden und herauszuarbeiten, wie ein modernes Kirwamuseum aussehen könnte.

Öffentliche Präsentation der Ergebnisse in Amberg-Sulzbach

Nun ist die Machbarkeitsstudie abgeschlossen. Die Ergebnisse werden am Freitag, 10. Juli 2026, um 19 Uhr im König-Ruprecht-Saal des Landratsamtes Amberg-Sulzbach vorgestellt. Zu dieser öffentlichen Präsentation sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Zur besseren Planung bittet die Tourismusabteilung des Landkreises bis spätestens 6. Juli 2026 um eine kurze Rückmeldung per E-Mail an kulturerbe-kirwa@amberg-sulzbach.de, sofern Interesse an einer Teilnahme besteht. Parkmöglichkeiten stehen am Tag der Veranstaltung im Hof des Landratsamtes zur Verfügung. Besucher werden gebeten, ab dem Glasturm am Haupteingang der Beschilderung zu folgen.

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