Maria ist der Prototyp für die Aufnahme in den Himmel
Maria ist der Prototyp für die Aufnahme in den Himmel
„Die Gottesmutter Maria ist mit ihrer Aufnahme in den Himmel die Vollendete“, sagte Kaplan Naresh Manda beim Festgottesdienst. Sie ist quasi der „Prototyp“. Aber warum gerade Maria? Sie war kein Engel, sondern ein ganz normaler Mensch, wie wir, hat gearbeitet, geliebt und gelitten. Sie war unscheinbar, aber Gott hat sie trotzdem erwählt. Sie selbst wusste nicht, was auf sie zukommt. Aber sie hat Gott ihr Leben anvertraut.
Die Botschaft Mariens
Maria hat eine Botschaft für uns. So, wie sie Jesus nicht vor dem Leid bewahren konnte, können auch wir viele Probleme nicht lösen. Aber sie blieb bei ihm. Maria zeigte uns, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Wir dürfen hoffen, dass die bereits verstorbenen Eltern, Geschwister oder Freunde ihr Leben bei Gott haben. „Wir müssen auch keine großen Dinge tun. Aber wir können Gottes Liebe weiter geben, einsame Menschen besuchen, geduldig sein und anderen helfen“, riet der Kaplan.
„Amoi seg‘ ma uns wieder“
Der Chor „Sin falta“ hat den Festgottesdienst zusammen mit Christian Baumann (Keyboard) und Michael Bräutigam-Groß (Gitarre) musikalisch gestaltet. Luisa Gradl hat teilweise solistisch mit wunderschöner Stimme gesungen, besonders bei „Amoi seg‘ ma uns wieder“, das „Sin falta“ für die beiden Verstorbenen Anita Stauber und Gerd Hofmann gewidmet hat.
Segnung der Kräuterbuschen
Vor dem Schlusssegen wurden die Kräuterbuschen, die vom Arbeitskreis Mission gebunden wurden, gesegnet. „Jetzt wird es nass“, versprach der Kaplan lächelnd. Er hielt sich daran. Aber die geweihten Tropfen waren bei Temperaturen um die 30 Gradl im Nu wieder verschwunden. Danach lud er zum Fest der Wolfgangsiedler ein.







