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Nordbayerischer Musikbund plant knapp 70 Konzerte im Landkreis Amberg-Sulzbach

Amberg-Sulzbach. Der Nordbayerische Musikbund mit 45.000 Mitgliedern in 900 Vereinen stellt sein Jahresprogramm vor: rund 70 Konzerte. Höhepunkte sind Kreismusikfeste in Hohenburg am 16. Mai und Schmidmühlen am 7. Juni.

Amberg-Sulzbach. Der Nordbayerische Musikbund mit 45.000 Mitgliedern in 900 Vereinen stellt sein Jahresprogramm vor: rund 70 Konzerte. Höhepunkte sind Kreismusikfeste in Hohenburg am 16. Mai und Schmidmühlen am 7. Juni.
Werner Stein und Sabine Kredler präsentierten Landrat Richard Reisinger (von links) das Jahresprogramm des Nordbayerischen Musikbundes. Foto: Christine Hollederer

Nordbayerischer Musikbund plant knapp 70 Konzerte im Landkreis Amberg-Sulzbach

Er vertritt über 45.000 Musikerinnen und Musiker aus Franken und der Oberpfalz – der Nordbayerische Musikbund ist mit 900 Mitgliedsvereinen der größte Laienmusikverband Bayerns. Jetzt haben Werner Stein und Sabine Kredler vom Kreisverband Amberg-Sulzbach Landrat Richard Reisinger das diesjährige Jahresprogramm vorgestellt.

Das Programm hat es in sich, vorgesehen sind heuer nämlich knapp 70 Konzerte im Landkreis und darüber hinaus, verwirklicht von 17 Vereinen. Der Kreisverband Amberg-Sulzbach im Nordbayerischen Musikbund listet bis Jahresende in seinem Programmflyer jede Menge musikalischer Ereignisse auf – vom Kinderfaschingszug über Kurse, Prüfungen und Gottesdienste bis hin zu den verschiedensten Musikfesten allerorten.

Kreismusikfeste und Kreiskonzert im Fokus

Heraus stechen hier, das betonten Stein und Kredler besonders, die beiden Kreismusikfeste in Hohenburg am 16. Mai und in Schmidmühlen am 7. Juni sowie das Kreiskonzert am 25. Oktober in Schmidmühlen. Den Flyer mit allen Konzerten gibt es bei den teilnehmenden Vereinen, auch online können die Termine nachgelesen werden.

Wie Werner Stein erklärte, sei im Landkreis Amberg-Sulzbach der Musiknachwuchs stabil, es gebe sogar leichten Zuwachs zu verzeichnen. Die Jugendarbeit mit den Ausbildern stehe und falle aber mit den „Motoren“, den Menschen, „die machen und organisieren“. Das Ehrenamt sei in diesem Zusammenhang besonders wichtig und geradezu unersetzbar.

Landrat Reisinger über Gemeinschaft und Jugend

Landrat Richard Reisinger zeigte sich sehr angetan von diesen musikalischen Aussichten für das laufende Jahr – er will natürlich einige der attraktiven Konzerte besuchen. Schließlich gehört er ja auch zu dieser „Gemeinde“: „Ich spiele als Tubist hier und da gerne bei solchen Anlässen – zuletzt war ich an Silvester in der Kirche aktiv“, erinnerte er sich. „Wenn Jugendliche sich für die Musik begeistern, dann freut mich das sehr – immerhin bleibt dann nicht mehr ganz so viel Zeit für Social Media oder Videospiele. Denn der Gemeinschaftsgeist, quasi der Teamspirit, will erlernt und dann auch genossen sein.“

Das Fazit des Landrates: „Als Tubist und begeisterter Musiker freue ich mich sehr über das Jahresprogramm des Nordbayerischen Musikbundes. Es stärkt die Gemeinschaft, fördert die Disziplin – und schenkt vor allem jungen Menschen eine wertvolle musikalische Heimat.“ Im Gespräch mit den beiden Musikbund-Vertretern, so die Pressemitteilung weiter, ließ Richard Reisinger auch keinen Zweifel daran, dass ihm die Nachwuchsarbeit ein besonderes Anliegen sei: „Wer ein Instrument spielt, ist nicht in sozialen Medien unterwegs, sondern konzentriert, kreativ und im Miteinander. Das ist ein großer Gewinn für unsere Gesellschaft.“ Dass alle diese geplanten Konzerte gut besucht sein werden, daran zweifelt das Landkreis-Oberhaupt nicht.

OTH Amberg-Weiden
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