NEW Perspektiven: Severin Hirmer – zwischen Heimat und Europa
NEW Perspektiven: Severin Hirmer – zwischen Heimat und Europa
Severin Hirmer ist in Weiherhammer zu Hause. Doch sein Wirkungskreis reicht weit über die Grenzen seiner Heimatgemeinde hinaus. Er engagiert sich für die Entwicklung der Nordoberpfalz, bringt Menschen aus Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und ist gleichzeitig auf europäischer Ebene aktiv.
Dabei verbindet ihn mit seiner Heimat mehr als nur seine Herkunft: Er möchte dazu beitragen, dass die Region auch künftig ein attraktiver Ort zum Leben, Lernen und Arbeiten bleibt.
Ob bei innovativen Bildungsprojekten, im Austausch mit jungen Menschen oder auf politischer Bühne in Brüssel – Hirmer beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Zukunft gestalten lässt. Für die Reihe „NEW Perspektiven“ steht er damit beispielhaft für Menschen, die Verantwortung übernehmen und neue Wege für ihre Region eröffnen.
Von Weiherhammer hinaus nach Europa
Severin Hirmers politisches Engagement begann in seiner Heimatgemeinde. Bereits in jungen Jahren übernahm er kommunalpolitische Verantwortung, war Gemeinderat und Zweiter Bürgermeister von Weiherhammer. Über die Junge Union führte ihn sein Weg zunehmend auch in die Landes-, Bundes- und Europapolitik.
Seit 2023 gehört Hirmer als Vizepräsident dem Führungsgremium der Jungen Europäischen Volkspartei (YEPP) an. 2025 wurde er in dieser Funktion bestätigt. Die Organisation vernetzt christdemokratische und konservative politische Jugendorganisationen aus verschiedenen europäischen Ländern.
Bildung und Innovation als Schlüssel für die Region
Neben seiner politischen Tätigkeit steht für Hirmer die Entwicklung der Oberpfalz als Bildungs- und Innovationsstandort im Mittelpunkt. Seit Juli 2025 ist er Vorstandsvorsitzender der Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung in Weiherhammer. Die gemeinnützige Stiftung wurde 2016 gegründet. Ihr Ziel ist es, die Oberpfalz zu einer modellhaften Wissensregion weiterzuentwickeln. Dafür vernetzt sie Unternehmen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen und gesellschaftliche Akteure.
Unter Hirmers Führung werden bestehende Angebote weiterentwickelt und neue Vorhaben begleitet. Die Themen reichen von beruflicher Bildung und Digitalisierung bis hin zu gesellschaftlichen Herausforderungen wie dem demografischen Wandel.
Junge Talente fördern und neue Ideen ermöglichen
Ein Beispiel für diese Arbeit ist der DENK.summit in Weiherhammer. Das Veranstaltungsformat bringt junge Menschen, Start-ups und etablierte Unternehmen zusammen.
Anders als bei einer klassischen Karrieremesse stehen dabei nicht nur Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten im Vordergrund. Es geht auch um innovative Geschäftsideen, persönliche Kontakte und den Austausch zwischen unterschiedlichen Generationen.
Hirmer hat die Entwicklung des Formats mitgestaltet. Beim DENK.summit 2025 kamen rund 1.000 Besucherinnen und Besucher zusammen. Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie junge Gründer erhielten die Gelegenheit, mit Unternehmen, Fachleuten und potenziellen Unterstützern ins Gespräch zu kommen.
Solche Begegnungen können gerade für den ländlichen Raum von großer Bedeutung sein. Junge Menschen entdecken berufliche Möglichkeiten vor der eigenen Haustür. Gleichzeitig finden Unternehmen Zugang zu neuen Ideen und Nachwuchskräften.
Zukunft gestalten heißt auch, Generationen zu verbinden
Dass sich die Arbeit Hirmers nicht auf Wirtschaft und Digitalisierung beschränkt, zeigt das Projekt ALIA – „Agil leben im Alter“. In Weiherhammer entsteht ein generationenübergreifendes Wohn- und Begegnungsprojekt. Auf einem rund 14.000 Quadratmeter großen Areal sollen unterschiedliche Angebote für Wohnen, Betreuung, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe miteinander verbunden werden.
Der offizielle Spatenstich erfolgte im Februar 2026. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 30 Millionen Euro. Hirmer ist Geschäftsführer der verantwortlichen ALIA GmbH und begleitet damit auch die praktische Umsetzung dieses Vorhabens.
Verwurzelt in der Heimat, offen für neue Perspektiven
Die verschiedenen Aufgaben von Severin Hirmer haben einen gemeinsamen Bezugspunkt: die Zukunft seiner Heimatregion. Dabei setzt er auf Zusammenarbeit über institutionelle und geografische Grenzen hinweg. Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und junge Menschen sollen nicht nebeneinander arbeiten, sondern miteinander ins Gespräch kommen.
Auch seine eigene Weiterbildung passt zu diesem Ansatz. Neben seiner beruflichen Tätigkeit absolvierte er ein berufsbegleitendes Studium im Bereich Digital Business Management an der OTH Amberg-Weiden. Bereits 2023 berichtete die Hochschule über seinen damaligen Studienalltag zwischen Vollzeitbeschäftigung und akademischer Weiterbildung.
NEW Perspektiven: Zukunft beginnt vor der eigenen Haustür
Severin Hirmer steht für eine Generation, die ihre Heimat nicht allein über Traditionen definiert, sondern auch über die Möglichkeiten, die sich dort entwickeln lassen.
Seine Geschichte macht deutlich, worum es auch in der Reihe „NEW Perspektiven“ geht: Menschen sichtbar zu machen, die sich mit ihren Ideen und ihrem Engagement für die Region einsetzen – und die zeigen, dass spannende Entwicklungen nicht ausschließlich in den großen Städten stattfinden.
Denn neue Perspektiven entstehen dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam etwas zu bewegen.