PSZ-Vohenstrauß – International, Innovativ, familiär
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Seit 44 Jahren gegen das Elend in der Welt

Kirchenthumbach. Seit 44 Jahren leistet die Aktion „Für das Leben und die Hoffnung“ aus Kirchenthumbach wichtige humanitäre Hilfe in einigen der ärmsten Regionen der Welt. Mit Sachspenden, Suppenküchen und gezielter finanzieller Unterstützung versucht die Initiative, dort Hoffnung zu schenken, wo Elend und Not den Alltag bestimmen.

Seit 44 Jahren gegen das Elend in der Welt

Die Aktion „Für das Leben und die Hoffnung“ möchte etwas Hoffnung schenken, wo Elend und Not den Alltag bestimmen. In Rumänien müssen die Menschen in solchen Hütten leben. Foto: „Für das Leben und die Hoffnung”/Hans Karl

„So sehr mich das Problem des Elends in der Welt beschäftigte, so verlor ich mich doch nie in Grübeln darüber, sondern hielt mich an den Gedanken, dass es jedem von uns verliehen sei, etwas von diesem Elend zum Aufhören zu bringen“. Dieses Wort von Albert Schweitzer begleitet die Aktion „Für das Leben und die Hoffnung“ von Hans Karl nun seit mittlerweile 44 Jahren – und beschreibt bis heute treffend den Antrieb der vielen Helferinnen und Helfer.

Hilfstransporte

Ein Schwerpunkt der Hilfsorganisation sind die regelmäßigen Transporte mit Sachspenden nach Bosnien, Bulgarien und in den Kosovo sowie nach Moldawien und in die Ukraine. Dort arbeitet man eng mit ora international Österreich und der Weidener Organisation „space eye“ zusammen. Kleidung, Möbel, Lebensmittel, Hygieneartikel oder medizinisches Material erreichen so Menschen, deren Lebenssituation ohne Unterstützung kaum zu bewältigen wäre.

Suppenküche

Der zweite große Arbeitsbereich umfasst finanzielle Hilfe für Familien, soziale Einrichtungen und Projekte in Rumänien, Bosnien, dem Kosovo, Syrien und im Jemen. In Rumänien wird etwa die Suppenküche von Angelika Wenger dauerhaft unterstützt: Über 100 Menschen erhalten dort täglich eine warme Mahlzeit. Viele Essen werden zusätzlich in Thermoboxen an Familien verteilt, die unter extremen Bedingungen, oft auf Dachböden ohne Strom und Wasser, leben müssen.

Kinder an der Armutsgrenze

Auch in Bosnien sind die Lebensverhältnisse für viele kaum vorstellbar. Familien, die ihre Rechnungen nicht bezahlen können, wird nicht selten der Strom abgestellt – eine dramatische Situation, besonders im Winter und für Haushalte mit kleinen Kindern. Mit einem Durchschnittsverdienst von nur 807 Euro und Renten zwischen 260 und 333 Euro lebt jedes zweite Kind an der Armutsgrenze. Gleichzeitig müssen Familien fast dreimal so viel für ihren Lebensunterhalt ausgeben wie in EU-Staaten.

Lebensmittelpakete und Milchpulver

In Syrien hat sich die politische Lage zwar leicht entspannt, wirtschaftlich jedoch sind viele Menschen weiterhin auf Hilfe angewiesen. Die Aktion finanziert daher nach wie vor eine Suppenküche für rund 1000 Personen und verteilt Lebensmittelpakete an bedürftige Familien. Im Jemen unterstützt man die Ärztin Ashwang Moharram, die sich insbesondere unterernährten Kindern widmet. Der Kauf von Milchpulver rettet dort ganz konkret Leben.

Angesichts dieser vielfältigen Aufgaben setzt die Hilfsorganisation auf die Solidarität der Bevölkerung. Jede Spende hilft, dem weltweiten Elend ein Stück entgegenzuwirken – und vor allem die Würde der Betroffenen zu wahren.

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Spendenkonten

„Für das Leben und die Hoffnung“
DE83 7535 1960 0000 1005 03 (Sparkasse Kirchenthumbach)
DE47 7539 0000 0107 5202 04 (Raiffeisenbank Nordoberpfalz)
Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt. Informationen: Hans Karl, Telefon 09647/492.