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Sternsinger in Floß sammeln 7.600 Euro gegen Kinderarbeit

Floß. Die Sternsinger zogen zum Neujahrsgottesdienst aus, sangen im Markt und Teilen des Landes und sammelten unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ Spenden. 27 Kinder beider Konfessionen erzielten 7.600 Euro.

Floß. Die Sternsinger zogen zum Neujahrsgottesdienst aus, sangen im Markt und Teilen des Landes und sammelten unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ Spenden. 27 Kinder beider Konfessionen erzielten 7.600 Euro.
Die Flosser Sternsinger bei ihrer Aktion Foto: Fred Lehner

Sternsinger in Floß sammeln 7.600 Euro gegen Kinderarbeit

Im Neujahrsgottesdienst, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, zur Aussendung der Sternsinger sprach Pfarrer Max Früchtl von einem überaus erfreulichen Zeichen, einem wertvollen Dienst und einem Beitrag zur Gemeinschaft unter den Christen beider Konfessionen.

Sternsingen in Floß: Zeichen der Gemeinschaft

Immerhin waren es 27 Kinder und Jugendliche der beiden christlichen Kirchen, die sich bereitfanden, diesen Dienst unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ zu leisten.

Erfreulich, dass sich auch in diesem Jahr viele Begleiterinnen und Begleiter an der Aktion zur Betreuung der Sternsinger engagierten und von Haus zu Haus im Markt und in Teilen des Flosser Landes mitgingen. Sie alle waren mit Freude bei ihrer Aufgabe. Ihre Lieder und Gedichtverse wurden mit großer Dankbarkeit aufgenommen.

Segen und Spenden an den Haustüren

An den Türen der Häuser und Wohnungen wurde der Aufkleber „20 CBM 26“ – Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus – angebracht. Nach ihrem Spruch: „Christus segne dieses Haus und alle, die ein und aus gehen. Die Liebe sei mächtig, der Hass sei verbannt, das wünschen die Weisen aus dem Morgenland“ wurden die Sternsinger in ihren schmucken Gewändern mit einer Geldspende und süßen Sachen beschenkt und verabschiedet.

Schade, dass in diesem Jahr nicht alle Ortsteile des Flosser Landes betreut werden konnten. Dazu bräuchte es noch mehr Kinder.

Abschluss im Weißes Rössl und Erlös für Afrika

Im Gasthaus „Weißes Rössl“ – das Pfarrheim St. Josef ist durch den Kindergarten belegt – hatte Pfarrer Früchtl am Sonntag, 4. Januar, alle Sternsinger zu einer Abschlussfeier eingeladen, nachdem an diesem Tag die Aktion endete. Der krönende Abschluss war das Hochfest „Erscheinung des Herrn“, bei dem in der Pfarrkirche die Eucharistiefeier mit der musikalischen Gestaltung des Kirchenchores unter Leitung von Elisabeth König stattfand. Die Sternsinger und Ministranten traten alle mit ihren hübschen Gewändern auf. Am Ambo konnten Dreikönig-Päckchen mit Weihrauch, Kohle und Kreide zum Preis von einem Euro erworben werden. Der Erlös wird jungen Kirchen in Afrika zur Verfügung gestellt. Schließlich erreichte die Sternsingeraktion in diesem Jahr einen Erlös in Höhe von 7.600 Euro, worüber Pfarrer, Kinder, Betreuer und Gläubige besonders erfreut und dankbar waren.

OTH Amberg-Weiden
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