Wie alles begann und sich jetzt wiederholt – Lesung mit Sarah Cohen-Fantl

Wie alles begann und sich jetzt wiederholt – Lesung mit Sarah Cohen-Fantl
Als sie das ehemalige KZ Auschwitz besucht, entdeckt Sarah Cohen-Fantl den Namen ihrer Urgroßmutter Zdenka Fantlová auf einem der Koffer. Diese Entdeckung löst eine tiefe Identitätskrise aus und führt sie dazu, die Geschichte ihrer Familie neu zu hinterfragen. Ihr Leben nimmt eine unerwartete Richtung.
Familiengeschichte und Identität im Fokus
Davon erzählt die deutsch-israelische Journalistin und Buchautorin Sarah Cohen-Fantl in ihrem Buch „Wie alles begann und sich jetzt wiederholt“.
Sie erzählt von dem Leben der Familie Fantl, die vor dem Zweiten Weltkrieg in Prag ein privilegiertes Leben führte. Durch die Schoa wurde fast das gesamte Leben der jüdischen Familie ausgelöscht: Nur drei von 67 Angehörigen überleben Konzentrationslager und Todesmärsche.
Trauma, Resilienz und Gegenwart
Doch die Autorin bleibt mit ihrem Buch nicht dabei stehen. Ihr Buch ist eine generationenübergreifende Auseinandersetzung mit Trauma, Resilienz und jüdischer Identität von damals bis ins heutige Europa – und mitten hinein in ein Israel nach dem Massaker des 7. Oktober 2023.
Es erzählt vom Leben als Jüdin und vom Versuch, einen Platz zu finden in einer Gesellschaft, die „Nie wieder“ sagt, aber zu oft wegschaut bei dem, was heute geschieht.
Lesung „Wie alles begann und sich jetzt wiederholt“
Die Lesung mit Sarah Cohen-Fantl findet am 28. Januar 2026 um 19 Uhr im Foyer der VHS Weiden-Neustadt, Luitpoldstr. 24, 92637 Weiden, statt. Der Eintritt ist frei.


