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Bezirkstagspräsident bei Neujahrsempfang der CSU: Wegducken ist 2026 nicht mehr möglich

Weiden. Beim traditionellen Neujahrsempfang der CSU-Kreisverbände Neustadt, Tirschenreuth und Weiden in der Weidener Max-Reger Halle am Dreikönigstag appellierten Spitzenpolitiker an Verantwortung und Mut für das kommende Jahr 2026.

Bezirkstagspräsident bei Neujahrsempfang der CSU: Wegducken ist 2026 nicht mehr möglich

Ein Wanderbuch durch die Oberpfalz erhielt Bezirktagspräsident Franz Löffler. Foto: D. Nachtigall

Zu den Gästen gehörten Bezirkstagspräsident Franz Löffler, MdB Albert Rupprecht, Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger, Europaabgeordneter Christian Doleschal sowie zahlreiche CSU-Würdenträger.

Wählen ist das Hochamt der Demokratie

Zu Beginn mahnte Löffler den Zuhörerinnen und Zuhörern: „Wegducken in 2026 ist nicht mehr möglich.“ Der Gastgeber und Mitglied des Bundestages, Albert Rupprecht, betonte in seiner Begrüßung die gemeinsame Verantwortung: „Frieden, Freiheit und Wohlstand in Deutschland zu sichern, dies sind Entscheidungen die wir im Bundestag geschlossen haben.“ Er forderte die Gäste zudem auf, sich der Bedeutung der Kommunalwahlen am 8. März bewusst zu sein: „Wählen sie das Hochamt der Demokratie, denn gute Kommunalpolitik kann viel vor Ort und in Deutschland erreichen.“

Schornsteinfeger brachte Glücksklee

Im Vorfeld stand er mit dem Landtagsabgeordneten Stephan Oetzinger, dem Europaabgeordneten Christian Doleschal und vielen CSU-Funktionären Spalier, um die zahlreichen Besucher ein gutes Neues Jahr zu wünsche. Auch ein Schornsteinfeger wünschte jedem mit einem süßem Glücksklee ein gesundes 2026.

Weiden soll endlich wieder Fahrt aufnehmen

Der Weidener Fraktionsvorsitzende Benjamin Zeitler trat als Oberbürgermeisterkandidat ans Podium. „Nur noch zwei Monate die entscheiden, ob Chancen genutzt werden oder einfach in den Kommunen liegen bleiben“, sagte Zeitler kämpferisch. Er verwies auf erfolgreiche Entwicklungen in benachbarten Kommunen wie Tirschenreuth oder Neustadt, wo Vernetzungen und Verantwortung zu Neuansiedlungen und Bewegungen geführt hätten.

Rückblickend auf Weiden unter Oberbürgermeister Hans Schröpf meinte Zeitler, man habe eine Zeit erlebt, „die nicht laut und schrill war, sondern einfach wirksam“. Zeitler: „Die Stadt Weiden wusste einfach, wo sie hinwollte – nicht wie es nun seit 19 Jahren ist, einfach Stillstand.“ Weiden habe großes Potenzial, doch es mangele an klaren Entscheidungen. Daher sei die Kommunalwahl am 8. März der Startpunkt, damit Weiden „endlich wieder Fahrt aufnimmt“.

Aktuelle Zeit ist herausfordernder wie nie

Der Gastredner, Bezirkstagspräsident Franz Löffler, kam frisch von einem Großbrand in seiner Gemeinde. „Hier habe ich live erlebt, was Ehrenamt und Miteinander vor Ort bedeutet.“ Weltpolitisch betonte Löffler, dass man in einer Zeit leben würde die fast eine neue Weltordnung mit sich bringen würde. Sein Blick auf das aktuelle Weltgeschehen, war sehr intensiv und machte deutlich: „Die aktuelle Zeit ist herausfordernder wie nie.“

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Für ihn stand fest: „Wir müssen weg als Menschen von der Vollversorgungsmentalität des Staates und einfach mehr Verantwortung selbst tragen“, so der Gastredner. Wichtig sei in 2026 die Wirtschaft: „Sie braucht dringend Vorrang.“ Beim Thema Kommunen verwies er darauf, dass insbesondere im Bereich Pflege und der hohen Ausgaben sozialer Aufgaben, die oft von der Bundesregierung weitergegeben werden, genügend Mittel bereitgestellt werden müssten, damit die kommunale Gestaltungskraft erhalten bleibe.

Die Delegation der CSU Weiden beim Neujahrsempfang. Foto: R. Nachtigall
Ernsthafte Worte von Dr. Benjamin Zeitler. Foto: D. Nachtigall
Der Segen er drei heiligen Könige. Foto: D. Nachtigall
Der CSU Neujahrsempfang und Redner Bezirkstagspräsident Franz Löffler sprach deutliche Worte. Foto: D. Nachtigall