Bürgergespräch in Gmünd: Container, Bushäuschen und Winterdienst
Bürgergespräch in Gmünd: Container, Bushäuschen und Winterdienst
Gute Ideen entstanden bislang aus Bürgergesprächen, wie beispielsweise vor Jahren die Grüngutannahmestelle zum neuen Bauhof verlegt wurde. Bürgermeister Edgar Knobloch und sein Team hoben dies heraus und standen Anregungen der Gmünder beim Treffen im Haus der Vereine offen gegenüber. Eingangs ging Edgar Knobloch auf das in den letzten 12 Jahren Erreichte ein und skizzierte die Ziele der nächsten Jahre auf. Einzeln stellten sich die Kandidaten vor, hingewiesen wurde auch die Kreistagswahl, mit dabei waren auch Andreas Reindl aus Pressath und Carmen Pepiuk aus Trabitz.
Winterdienst und Buswartehäuschen
Fragen und Vorschläge gab es von den Gmündern zum Winterdienst, dieser sei nach Meinung einiger schlecht durchgeführt worden, vorstellen könnte man sich auch einen freiwilligen Winterdienst durch die Bürger. Bürgermeister Knobloch erläuterte die Vergabe des Dienstes an die Firma Witt, die nach festgelegten Prioritäten räumt. Es seien nur wenige Firmen, die das Schneeräumen noch verrichten. Der massige Schneefall vor einigen Wochen machte die Situation besonders schwierig den geräumten Schnee abzulagern. Ein Zuräumen der Gehwege sei nicht möglich, Schneehaufen seien auch schon abgefahren worden. „Wir sind offen für Verbesserungsvorschläge“ so Edgar Knobloch und nahm die Situation an glatten Bushaltestellen auf. Nicht einsehen könnten die Schulkinder den ankommenden Bus am Wartehäuschen im Bruckendorfgmünd. Der Bus halte hier auch auf der Straße, mit dem Busunternehmer solle nach einer Lösung gesucht werden.
Sollen Containerstandorte eingehaust werden?
Eine gefährliche Situation für Radfahrer sah eine Teilnehmerin am Radweg Gmünd in Richtung Kreisverkehr. Vorgeschlagen wurde eine Nutzung des Grünstreifens, dies soll mit dem Straßenbauamt geprüft werden. Für gut befanden einige die eingehausten Containerstandorte, andere stellten fest, dass hinter den Abdeckungen mehr Müll abgelagert wird. Hier gehen die Meinungen wirklich auseinander entgegneten Bürgermeister und Stadträte. Regelmäßig würden die Reinigungsintervalle mit der Firma Bernhard geprüft und nachjustiert. Aufgefordert wurde auch dazu, Personen auf ihr Fehlverhalten anzusprechen oder zu melden. Hingewiesen wurde auf eine bessere Beleuchtung der Wege im Stadtpark, laut wurde der Wunsch nach einer zentralen Silvesterfeier mit Feuerwerk. CSU-Ortsvorsitzender Jürgen Hofmann danke für die angeregte Diskussion, der Gmünder Feuerwehr überreichte er eine Spende, sie hatte die Bewirtung übernommen.


