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Bürgermeister Lindner verabschiedet drei Räte in Floß

Floß. In der letzten Marktgemeinderatssitzung der Wahlperiode 2020–2026 würdigt Bürgermeister Robert Lindner die am 30. April ausscheidenden Dr. Julia Bayer, Mathias Schnabl und Heinz Kett. Kett war 24 Jahre im Rat.

Floß. In der letzten Marktgemeinderatssitzung der Wahlperiode 2020–2026 würdigt Bürgermeister Robert Lindner die am 30. April ausscheidenden Dr. Julia Bayer, Mathias Schnabl und Heinz Kett. Kett war 24 Jahre im Rat.
Bürgermeister Robert Lindner (links) verabschiedet Heinz Kett, Dr. Julia Bayer und Mathias Schnabl (von rechts) und übergibt Geschenke. Foto: Josef Pilfusek

Bürgermeister Lindner verabschiedet drei Räte in Floß

Robert Lindner weiß: „Das Amt eines Marktgemeinderatsmitglieds ist weit mehr als eine Aufgabe. Es ist ein Dienst an den Menschen.“ Umso mehr würdigte der Bürgermeister in der letzten Marktgemeinderatssitzung der Wahlperiode 2020-2026 die Leistung der am 30. April ausscheidenden Dr. Julia Bayer, Mathias Schnabl (beide CSU) und Heinz Kett (FDP/UB). Sie hatten bei der Kommunalwahl am 8. März nicht mehr kandidiert.

Würdigung für ausscheidende Marktgemeinderäte in Floß

Lindner sprach dabei von einem „Dienst, der oft im Stillen geschieht, abends nach einem langen Arbeitstag oder zwischen Familie, Beruf und Verpflichtungen“. Dieser Dienst fordere Zeit und Kraft. „Und doch ist es genau dieser Einsatz, der eine Gemeinde lebendig macht, sie zusammenhält und voranbringt.“

Ehrenamt als Dienst an der Gemeinschaft

Für den Bürgermeister sind Dr. Bayer, Schnabl und Kett „Menschen, die nicht nur Teil dieses Gremiums waren, sondern Teil unserer gemeinsamen Geschichte“. Somit hätten sie nachhaltig Spuren hinterlassen. Deshalb auch seine Feststellung: „Ihr Wirken endet heute nicht. Es lebt weiter in dem, was sie angestoßen und mitgestaltet haben, und in dem, was unsere Gemeinde heute ist“.

Laut Lindner habe sich Dr. Julia Bayer mit Engagement und Leidenschaft eingebracht. „Wo es um Menschen geht, war sie präsent, wo es um Zukunft geht, hat sie mitgedacht, wo es um Zusammenhalt geht, hat sie Brücken gebaut“, würdigte der Bürgermeister die Leistungen des Ratsmitglieds, darunter in den Ausschüssen für Familie, Kultur, Jugend und Sport, im Arbeitskreis „Zukunft Floß“ oder als Gesundheitsbotschafterin. Dabei wusste Lindner: „Sie hat Orientierung gegeben, wo Verunsicherung war. Sie hat unterstützt, wo Hilfe gebraucht wurde.“ Und alles sei als Mutter von zwei kleinen Kindern zwischen Alltag, Verantwortung und Fürsorge geschehen.

Engagement von Mathias Schnabl gewürdigt

„Manche Menschen stehen nicht im Mittelpunkt, und doch sind sie unverzichtbar“, hob Lindner das Engagement von Mathias Schnabl hervor. „In einer Zeit, die von Herausforderungen geprägt war, hat er Verantwortung übernommen“, sagte der Rathauschef. „Im Haupt- und Finanzausschuss war seine Stimme eine, auf die man sich verlassen konnte – mit klarem Verstand, fachlicher Tiefe und einem sicheren Gespür für das Machbare.“ Und so habe Schnabls Wirken gezeigt: „Es sind nicht immer die lauten Worte, die zählen. Es sind die verlässlichen.“

Langjähriger Einsatz von Heinz Kett

Als untrennbar mit dem Kommunalgremium bezeichnete Lindner den FDP/UB-Fraktionssprecher Heinz Kett. „24 Jahre hat er unsere Gemeinde begleitet“, sagte der Bürgermeister. „Das ist mehr als eine Amtszeit. Das ist ein Stück Leben, ein Leben im Dienst der Gemeinschaft.“

WITRON – Nachmittag der Ausbildung
WITRON – Nachmittag der Ausbildung

Laut Lindner habe Kett stets klar, deutlich und standhaft Position bezogen. „Und doch war er immer bereit zuzuhören.“ Der Bürgermeister sprach von einer besonderen Art des ausscheidenden Ratsherrn. „Er musste nie laut werden, um gehört zu werden; denn wenn er sprach, hatte das Gewicht.“ Als dienstältestes Mitglied sei er mehr als nur ein Kollege gewesen. „Er war Orientierung, Erfahrung und ein Stück Verlässlichkeit in bewegten Zeiten.“

Fraktionsübergreifender Dank und Anerkennung

Und so blieben nicht nur Protokolle und Beschlüsse. „Was bleibt, sind Eindrücke, Erinnerungen und Spuren“, fasste Lindner zusammen. „Und davon hast du viele hinterlassen.“

Auch für Markus Staschewski ist Kett „eine Institution in Floß. Ihn kennt jeder.“ Der Dank des SPD-Fraktionssprechers ging auch an Dr. Julia Bayer und Mathias Schnabl, verbunden mit der stets guten Zusammenarbeit.

Abschließende Worte und Dank

Kett selbst sprach ebenfalls von einer lebendigen und konstruktiven Zusammenarbeit im Marktgemeinderat und gab den künftigen Ratsmitgliedern unter anderem mit auf den Weg, auch mal Humor mit einzupacken, „wenn’s mal hart hergeht“.

Dankbar für die wertvollen Erfahrungen war Dr. Julia Bayer, die versicherte, trotz familiärer und beruflicher Verpflichtungen alles gerne gemacht zu haben. „Wir sind uns immer auf Augenhöhe begegnet“, bedankte sich Mathias Schnabl für das vorzügliche Miteinander. „Es hat Freude gemacht.“