CSU wirbt in Leuchtenberg um Kappls dritte Amtszeit

CSU wirbt in Leuchtenberg um Kappls dritte Amtszeit
Die zwölf Marktratskandidaten inklusive Bürgermeisterkandidat, zwei Kreisräte und der Vize-Landrat stellten sich vor und appellierten, am 8. März das Wahlrecht für die CSU zu nutzen. Im Gasthof Maier in Leuchtenberg war die große Abschlussveranstaltung, die von Gerd Scharff, dem Vize-Bürgermeister, moderiert wurde, sehr gut besucht, und Bürgermeister Anton Kappl zeigte seine Freude über den guten Besuch. Er, der die dritte Amtszeit antreten möchte, blickte auf die vergangenen sechs Jahre zurück und warb dabei für „unsere Marktgemeinde“. „Es ist wichtig anzupacken und umzusetzen, statt zu meckern“, so sein Fazit.
Bilanz der vergangenen Jahre
In der Rückschau, mit Bildern präsentiert, betonte er: „Wir haben Wort gehalten.“ „Wir hatten zwar die längste Baustelle in Leuchtenberg, aber da ist uns ein wichtiger Baustein gelungen.“ Ohne die CSU gäbe es dieses Projekt nicht, und das mit einer Superförderung, die es bestimmt in Zukunft nicht mehr geben wird. Die Dorfstraße in Lückenrieth wurde komplett erneuert, einschließlich der Verlegung der Leerrohre für Glasfaser, sowie das Baugebiet Ringelbrunnen III „Am Gäßelried“; es sind nur noch drei Plätze frei.
Die Gemeindeverbindungsstraße von Kainzmühle nach Kleßberg wurde ebenso erneuert wie die Dorfstraße in Steinach. Der Hochbehälter in Michldorf und die Pfarrer-Bock-Straße wurden instand gesetzt, und der Bauhof wurde mit notwendigen Gerätschaften neu ausgerüstet. Die Wasserversorgung konnte sichergestellt werden, und die Wasserleitungen der einstigen Glaubendorfer-Gruppe wurden für Preppach und Döllnitz komplett erneuert. Auch die Spielplätze standen auf dem Programm und wurden im gesamten Gemeindegebiet nicht vergessen; ebenso die Unterstützung der Vereine, das war und ist ein Objekt der CSU. Aber sein Resümee: Es gibt noch viel zu tun. Der Aus- und Anbau des Kindergartens stehen noch an, und das wird heuer noch umgesetzt. Auch Schulbildung steht ganz vorne, denn die Kinder sind unsere Zukunft, und sie wurden mit digitalen Lernmitteln ausgestattet.
Investitionen, Glasfaser und Baugebiete
Investitionen stehen in Zukunft weiter an, und da heißt es anpacken und rechtzeitig sanieren. Vor allem wird dafür gesorgt, dass alle Bürger das kostenlose Glasfaser verlegt bekommen. Wichtig sei hier, dass die Hausbesitzer für den Anschluss den Antrag stellen; dies wird mit 90 Prozent vom Staat gefördert, und die Gemeinde bezahlt die restlichen 10 Prozent. So werden die Straßen, die marode sind, erst nach dem Verlegen der Glasfaser erneuert. Wichtig sei auch weiterhin, Baugebiete auszuweisen, und da ist auf die CSU Verlass, so der Bürgermeister. Die Leerstände in der Gemeinde in Eigentum bringen und ein Sanierungskonzept dafür entwickeln. Das Ehrenamt braucht unbürokratische Unterstützung, denn die Vereine sind unsere Kulturträger.
„Klug und mit Köpfchen wirtschaften, Fördergelder sichern – dafür stehen wir bereit und wollen anpacken, ich mit den elf CSU-Kandidaten“, so der Aufruf des Gemeindeoberhauptes. Schließlich haben wir von unserem Wahlversprechen vor sechs Jahren 90 Prozent erfüllen können, und das zum Wohle unserer Bürger in der gesamten Marktgemeinde. Alle Kandidaten, davon sechs, die neu einziehen wollen, stellten sich anschließend vor sowie ihre Ziele, übereinstimmend mit dem Bürgermeister. Kappl dankte der Mannschaft, die anpacken will und nicht nur meckert, und betonte: „Wir haben die Liste vollgebracht.“
Rückenwind aus dem Landkreis und Kandidatenvorstellung
„Die gute Bilanz hier in der Gemeinde kann man nur unterstreichen“, so Vize-Landrat und Kreistagskandidat Albert Nickl. „Hier hat sich vieles getan: eine emsige Gemeinde mit einem emsigen Bürgermeister, und hier wurden dicke Bretter gebohrt.“ Dem Landkreis geht es gut, wenn es den Gemeinden gut geht, und die Wiege der Demokratie ist in den Kommunen. Nickl warb auch für Landrat Andreas Maier; mit seiner Wahl werde seine Arbeit honoriert. Auch die Kreistagskandidaten Dr. Stefanie Kuchlbauer aus Tännesberg und Josef Maier aus Vohenstrauß stellten sich vor und warben für sich, den Landrat und den Kreistag, um Stimmen und dafür, dass es hier in Leuchtenberg eine CSU-Mehrheit geben möge.
Nicht nur informative Politik gab es an diesem Abend von der CSU, sondern der Abend wurde auch musikalisch von Martin Baier, der zugleich Marktratskandidat ist, umrahmt. Nach so vielen positiven Informationen und erwartungsvollen Zukunftsplänen gab es eine kulinarische Stärkung, finanziert vom CSU-Ortsverband.




