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DGB-Frauen fordern Lohngerechtigkeit bei Aktion in Amberg

Amberg. DGB-Frauen aus dem Norden der Oberpfalz setzten am Marktplatz ein Zeichen zum 115. Internationalen Frauentag 2026. Sie warben für faire Bezahlung, gleiche Chancen und eine gerechte Rente.

Amberg. DGB-Frauen aus dem Norden der Oberpfalz setzten am Marktplatz ein Zeichen zum 115. Internationalen Frauentag 2026. Sie warben für faire Bezahlung, gleiche Chancen und eine gerechte Rente.
DGB-Frauen aus dem Norden der Oberpfalz setzten am Marktplatz ein Zeichen zum 115. Internationalen Frauentag 2026. Foto: Peter Hofmann

DGB-Frauen fordern Lohngerechtigkeit bei Aktion in Amberg

Das Motto des 115. Internationalen Frauentags 2026 lautet: mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert. Gleichstellung. Am Samstag trafen sich die DGB-Frauen aus dem Norden der Oberpfalz mit ihrer Sprecherin Petra Schilling und Regionssekretär Peter Hofmann zu einer gemeinsamen Aktion mit dem Bollerwagen am Marktplatz in Amberg. Mit einem Blumengruß und kleinen, nützlichen Geschenken machten sie auf die ungleiche Behandlung von Frauen aufmerksam.

In Einzelgesprächen wurden am Marktplatz viele interessante Diskussionen geführt. In den Gesprächen kam klar zum Ausdruck, dass alle die aktuelle Situation im Beruf, im sozialen Umfeld und in der Rente absolut unfair und ungerecht finden.

Petra Schilling stellte fest, dass es Frauen in unserem Land immer noch nicht möglich ist, gleiche Bezahlung für ihre beruflichen Tätigkeiten zu erhalten. Aktuell beträgt der Lohnunterschied von Frauen und Männern für gleiche Arbeit in Deutschland 16 Prozent, in Bayern fast 19 Prozent, europaweit sind es zwölf Prozent.

Rentenlücke weiterhin groß

Bei der Rente sieht es genauso düster aus. Fast 40 Prozent beträgt der Unterschied zwischen den Rentenleistungen von Frauen und Männern. So erhalten Frauen im Durchschnitt circa 530 Euro weniger an Altersrente. Um diese Situation zu verbessern, ist es dringend notwendig, für faire Bezahlung und somit auch für eine gerechte Rente zu sorgen.

Eine echte Chance, für Gleichbehandlung im Betrieb zu sorgen, bieten die in diesem Jahr stattfindenden Betriebsratswahlen. Es ist notwendig, dass sich engagierte Frauen der Verantwortung stellen und sich wählen lassen. Nur so besteht die Möglichkeit, aktiv am Arbeitsplatz für Veränderungen zu sorgen.

Forderungen der DGB-Frauen

So verwundert es nicht, dass die DGB-Frauen nachfolgende Forderungen haben:
sichere Arbeitsplätze und faire Arbeitsbedingungen,
echte Lohngerechtigkeit und gleiche Chancen für Frauen,
gute Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Menschen mit Sorgeverantwortung,
ein Arbeitsumfeld frei von Sexismus, Diskriminierung und Hass,
Wertschätzung und gleiche Teilhabe aller Menschen.

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