Eschenbach will neue Parkplätze schaffen
Eschenbach will neue Parkplätze schaffen
Daniel Färber, Planer aus dem oberfränkischen Neuenmarkt, hatte sich mit einer Erweiterung der Parkplätze in der Weidelbachstraße beschäftigt und nun seinen Vorschlag im Eschenbacher Stadtrat vorgestellt. „Es war ein recht langwieriger Planungsprozess, so etwa ein dreiviertel Jahr“, so Färber. Und schon im Voraus gab er an, dass dieser Entwurf mit der Städtebauförderung abgestimmt ist und diese den Entwurf auch unterstützen wird. Dass die Planungen hier nicht leicht waren, zeigt auch die Lage des Grundstückes in der Weidelbachstraße.
Keine einfache Planung
„Wir haben erst einmal eine Vermessung des Grundstückes vorgenommen, was aber nicht so einfach war, denn es ist ein sehr steiles Grundstück“, sah Färber die ersten Aktivitäten. Denn es sind vom Kindergarten bis zum Stadtmauerweg in der Altstadt etwa neun Meter Höhenunterschied. „Das war planerisch schon eine Herausforderung“. Die Ziele waren unter anderem die Schaffung der dringend notwendigen Stellplätze für die Kita und auch die angrenzende Altstadt. „Zudem soll eine Verbesserung der Verkehrssituation am Stirnberg erreicht werden“.
Dies soll nun oberhalb des schon bestehenden Parkplatzes entstehen. „Es wird eine Erschließungsstraße geben, die sechs Meter breit ist“, so Färber. „Hier schließen sich die Parkbuchten an, die mindestens 2,65 Meter breit sind“. Dies befindet sich alles auf der unteren Ebene des Parkplatzes. Hier sind für die 21 Parkplätze Großsteinpflaster geplant mit begrünter Fuge. Der sich dort befindliche Fußweg bleibt bestehen und bekommt eine neue Deckschicht. Zusätzlich soll es einen weiteren Fußweg vom unteren Parkplatz zum Stadtmauerweg geben.
Weitere Stellplätze am Stadtmauerweg
Am Stadtmauerweg soll im Bereich eines Schuppens noch einmal eine Parkfläche mit sechs Stellplätzen geschaffen werden. „Die könnte man eventuell auch mit einer E-Ladestation ausstatten“, meinte Daniel Färber. „Der Städtebauförderung war es wichtig, dass sie nun keine reine Parkplatzanlage fördert.“ Es sind hierzu auch zwei Parkbänke vorgesehen, die auch einen Aufenthaltscharakter bieten. Zudem soll eine Streuobstwiese mit Bäumen entstehen.
60 Prozent durch die Städtebauförderung
Auch die Kosten legte Daniel Färber offen. „Die Städtebauförderung wünscht sich eine hochwertige Ausführung, innovative Ideen und ein Vorzeigeprojekt wird“. Die Baukosten würden sich laut Färber auf 773.000 Euro belaufen. Davon würde die Städtebauförderung 60 Prozent übernehmen. „Man muss auch deutlich sagen, dass es ein herausforderndes Grundstück ist, wir haben Wünsche aus der Städtebauförderung und haben am Stadtmauerweg auch ein Gebäude.“ Er betonte am Ende seiner Ausführungen noch einmal, dass der Weg über die Städtebauförderung der Richtige wäre, statt eines einfachen Ausbaus.
Bürgermeister Marcus Gradl betonte, wenn man einen einfachen Ausbau ohne Städtebauförderung machen würde, wäre dies etwa 350.000 bis 400.000 Euro für die Stadt Eschenbach. Einige Stadtratsmitglieder sehen dennoch die Kosten als sehr hoch an und fragten, welche Kosten eingespart werden könnten. „Wir haben genau auf diesen Entwurf hingearbeitet, damit die Städtebauförderung sagt, das fördern wir“, fügte Färber deutlich hinzu.
Beschluss dazu nicht einstimmig
Den Beschlussvorschlag der Stadt Eschenbach, die vorgestellte Planung zur Ausschreibung umzusetzen und die Städtebaufördermittel zu beantragen, wurde von den Stadtratsmitgliedern angenommen, jedoch nicht einstimmig.




